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Erstkommunion

Fünf Kommunionkinder traten in Dietmanns erstmals an den Tisch des Herrn

Foto: Ulrich Gresser
Die Kommunionkinder Kilian Angele, Sophie Berle, Julian Przeliorz, Anton Riedle und Lillith Trüstedt.
veröffentlicht am: 07.04.2026
Autor: Ulrich Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Dietmanns – Der große Tag war für fünf Erstkommunionkinder in Dietmanns am Ostermontag gekommen: Sie durften in der Kirche St. Ulrich und Margareta in Dietmanns ihre Erstkommunion im weißen Gewand empfangen.

Seit vergangenem Herbst haben sich Kilian Angele, Sophie Berle, Julian Przeliorz, Anton Riedle und Lillith Trüstedt zusammen mit ihren Familien auf diesen Tag vorbereitet. Los ging es für sie bei einem gemeinsamen Treffen mit allen 88 Erstkommunionkindern der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach im vergangenen November. Seitdem haben die fünf Dietmannser Kinder die großen kirchlichen Feste Weihnachten und Ostern miterlebt, sich mit ihren Eltern zu Gruppenstunden getroffen, eine Hostienbäckerei besucht, Rosenkränze geknüpft und einiges mehr gemeinsam erlebt. Zusammen mit ihren Familien haben sie sich beim „Weg der Versöhnung“ mit Versöhnung in der Familie beschäftigt und sich auf ihre Erstbeichte in Dietmanns mit Pfarrer Stefan Maier vorbereitet, der an ihrem großen Tag auch den Kommuniongottesdienst zelebrierte. Begleitet wurden dabei die Kinder und ihre Familien von Heidrun Neher und Claudia Tanner, die in Dietmanns alljährlich die Erstkommunionvorbereitung koordinieren und organisieren.

Vom Gemeindehaus, wo sich die Kinder gemeinsam mit Pastoralreferentin Anna-Katharina Merk auf den Gottesdienst einstimmten, geleitete die Musikkapelle Dietmanns die Kinder zur Kirche, wo vor dem feierlichen Einzug ihre Kerzen entzündet wurden.

In Dietmanns wird tradtionell am Ostermontag der „Weisse Sonntag“, die Erstkommunion gefeiert. Für die Kinder ist das der Höhepunkt, auf den sie sich so lange vorbereitet haben: Sie dürfen im Gottesdienst zum ersten Mal die Hostie, den Leib Christi, empfangen. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“, angelehnt an die Worte Jesu zu seinen Jüngern.

„Das Herz versteht und das Herz glaubt“ sagte die Pastoralreferentin Anna-Katharina Merk in der Predigt, nachdem sie die Kinder gefragt hatte, was in einer Freundschaft wichtig sei und diese geantwortet hatten: „Vertrauen und sich auf den Anderen verlassen können“. Am Gründonnerstag hat Jesus zu seinen Jüngern gesagt: „Das ist mein Blut, das ist mein Leib“ – und damit für seine Freunde –war er bereit, sich hinzugeben und für sie zu sterben. „Etwas über die Eucharistie lernen und Fragen stellen ist wichtig, gleichzeitig ist die Eucharistie ein Geheimnis, das sich dem liebenden Herzen öffnet“.

Mit der Erneuerung des Taufversprechens schufen die Kinder an ihrem großen Tag die Voraussetzung, um zum ersten Mal an den Tisch des Herrn zu treten.

Zur Gabenbereitung versammelten sich die Kinder, die zuvor sich schon mit Fürbitten aktiv an der Gottesdienstgestaltung beteiligt hatten, daher gemeinsam mit dem Pfarrer im Halbkreis um den Altar, wo sie nach Sanctus, Friedensgruß und Agnus Dei gemeinsam zum ersten Mal aus den Händen von Pfarrer Stefan Maier die Hostie empfingen und damit zu vollwertigen Mitgliedern der Kirchengemeinde wurden.

Eine Band unter der Leitung von Winfried Boneberger gab den gesungenen Liedern Lebendigkeit und Tiefe und Wolfgang Miller gab ihnen an der Orgel den feierlichen Rahmen. Nach dem Gottesdienst führte die Musikkapelle die Kinder zurück zum Gemeindehaus, wo sie für die Erstkommunionkinder und ihre Familien noch ein kleines Standkonzert gab.

Zum Abschluss des Tages trafen sich die Kinder und ihre Familien zu einer Andacht in der Kirche St. Ulrich und Margareta, um nochmal auf den Grund des Festtages zu schauen: Jesus Christus in der Gestalt des Brotes.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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