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    „Demokraten sollen sich austauschen“

    Monika Dobler schafft nicht alltäglichen Rahmen für politische Diskussionen

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    Foto: Uli Stark
    Bis spät abends wurde angeregt mit dem ehemaligen Bundesminister Walter Riester (2. v. l.) diskutiert.
    veröffentlicht am: 07.10.2025
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Kißlegg – Wie geht Parteiversammlung? Im Normalfall arbeiten mehr oder weniger zahlreich versammelte Mitglieder im Nebenzimmer eines Gasthofs die vom Vorstand erstellte Tagesordnung ab. „In Kißlegg läuft das dank Gemeinderätin Monika Dobler etwas anders“, schreibt Uli Stark (SPD) über die jüngste Versammlung des SPD-Ortsvereins Kißlegg. Nachstehend sein Bericht:

    Die Tür steht offen, die Hausherrin strahlt übers ganze Gesicht. Nach und nach treffen gut 30 Gäste ein, im Alter zwischen 18 und über 80 Jahren. Von den wenigsten ist bekannt, dass sie ein SPD-Parteibuch hätten – im Gegenteil: Wenn Monika Dobler einlädt, werden regelmäßig auch Anhänger anderer Parteien oder Unabhängige gesichtet. Ihr Motto: Demokraten sollen sich austauschen und im Gespräch bleiben. „Besonders freue ich mich, wenn junge Leute dabei sind, die schon mit rechtsextremen Hassvideos in Berührung kamen.“

    Gefallen an diesen Treffen hat der frühere Bundesarbeitsminister und Wahl-Isnyer Walter Riester gefunden. Der Kontakt war anlässlich des Kino-Abends mit Leo Hiemers Film „Leni muss fort“ entstanden. Auch am 2. Oktober lässt er es sich nicht nehmen, ins Thema des Abends, das Bürgergeld, einzuführen. Wie einst im Bundestag, praktisch druckreif, ganz ohne Manuskript. Geradezu „absurd“ findet er die aktuelle Debatte darüber. Nach seiner Schätzung stünden mehreren Millionen kurz- und langfristig Arbeitslosen nur gut 600.000 Angebote gegenüber. Gerade in der Industrie werde weiter abgebaut. Sein Plädoyer: Investitionen nicht nur in Straßen und Schienen, sondern auch in die Qualifikation der Menschen. „Bedarf in den Bereichen Pflege, Bildung, Kultur gibt es genug.“

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    An den drei Tischen gab es im Anschluss wieder genug Stoff für einen intensiven Gedankenaustausch. Den schätzt inzwischen auch Rosa Hübner, Landtagskandidatin der SPD und ebenfalls Wahl-Isnyerin. Wobei sich neuer Gesprächsbedarf zum Thema Rente herauskristallisierte. Und damit ein Thema für den nächsten Stammtisch bei Monika Dobler. Walter Riester will gerne wieder dabei sein.

    Gastgeberin Monika Dobler und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Rainer Schupp. Foto: Uli Stark

    Anm. d. DBSZ-Red.: Mitteilungen / Stellungnahmen von (kommunal)politischen Vereinigungen enthalten oft Meinungsbestandteile. Wir gestalten im Hinblick auf die kommenden Wahlen Berichte von politischen Akteuren in der Optik von Leserbriefen, also mit kursiv gesetztem Titel. 

    Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

    Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Äußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen
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    veröffentlicht am
    07.10.2025
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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