Eine Antwort auf rechte Esoterik und Verschwörungstheorien


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Karsee (rei) – Das „Dorfbündnis Karseer Mitte“ veranstaltet am 14. Juli einen Informationsabend mit dem Theologen Matthias Pöhlmann. Der 63-jährige Religionswissenschaftler und Publizist, der an der Ludwig-Maximilians-Universität München lehrt, spricht in der Karseer Festhalle zum Thema „Allianz des Misstrauens – Rechte Esoterik und Verschwörungsglaube in Krisenzeiten“. Es ist eine Veranstaltung der Initiative „Dorfbündnis Karseer Mitte“. Moderiert wird der Abend von Barny Bitterwolf aus Bad Waldsee. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Auf dem Plakat für die Veranstaltung sind als Einladende genannt: Bernd Striegl, Christian Pfau, Ellen Schamari, Gregor Riedmüller, Jannika Pfau, Johannes Waltenberger, Patrick Drumm, Sylvia Endel, Thomas Praschak und Wolfgang Endel.
Auf der Webseite des „Dorfbündnisses Karseer Mitte“ – als Verantwortlicher zeichnet Johannes Waltenberger, Wangen – schreibt die Initiative: „In unserer Ortschaft erleben wir, was viele Orte in Deutschland bewegt: Die Werte, auf denen unser Zusammenleben in einer liberalen Demokratie gründet – Meinungsfreiheit, Toleranz, demokratische Kultur und wissenschaftliche Erkenntnisse – geraten unter Druck. Rechtsextreme Strömungen versuchen, sich in der Mitte der Gesellschaft zu verankern, das Klima zu vergiften und die demokratischen Grundprinzipien außer Kraft zu setzen. Wir – Bürgerinnen und Bürger aus Karsee – lassen das nicht zu. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus lokalen Vereinen und Privatpersonen setzen wir ein klares Zeichen: Karsee ist bunt, offen und demokratisch. Wir verstehen uns als überparteilich.
Unser Ziel ist es, Menschen zu informieren, aufzuklären und zu stärken. Dazu planen wir öffentliche Informationsveranstaltungen, die sachlich und fundiert über Rechtsextremismus und seine Erscheinungsformen aufklären – damit niemand sagen muss: ,Das habe ich nicht gewusst.‘
Langfristig möchten wir diese Arbeit auf ein stabiles Fundament stellen und einen Verein gründen, der diese Aufgabe dauerhaft und legitimiert übernimmt. Denn Demokratie ist kein Selbstläufer. Sie braucht Menschen, die für sie eintreten – jeden Tag, hier bei uns.“































