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Das ALSO-Festival 2026 ist seit einigen Tagen schon Geschichte. Es hat Eindrücke hinterlassen, die nachwirken. Es hat Tausenden Freude bereitet. Getragen von vielen fleißigen Händen und großzügigen Sponsoren. Damit erweist sich das ALSO als Vorbild für andere Orte in Deutschland. Gerade in Zeiten, die als schwierig gelten.
Wer an der Marktstraße Nord zur Wand der Kreissparkasse schaut, sieht dort nach wie vor die fließende Fotografien von Markus Leser aus Bad Waldsee. Ebenso drin in dem Geldhaus. Eröffnet wurde diese Ausstellung bei der ALSO-K4-Nacht.
Zwölf Tage lang hat das ALSO die Innenstadt beschwingt. Locker, lecker, lebensfroh. Und gastfreundlich. Die Stadtmitte zeigte sich während der K4-Nacht als brodelder Schmelztiegel verschiedenster Angebote. Hatte der Supersommer ohnehin für laue Abende in der Altstadt gesorgt, so wertete die K4-Nacht die Stadtmitte mit mediteranem Flair auf. Das Allgäu, von auswärts gelegentlich als „einen Kittel kälter“ verortet, zeigt mit dem ALSO-Festival, wo „der Süden am schönsten“ ist.
Mehr noch: Mit unterschiedlichsten Angeboten – von der Ruhe-Oase bis zur „Party am Gschäl“ mit lauten E-Gitarren-Tönen beim „Stadtwirt“ – präsentierte sich Leutkirch von seiner besten Seite: mit der Vielfalt und Kraft seiner Bürgerschaft. Damit verschaffte das ALSO auch denen Freude, die sich keine teuren Fernreisen leisten können. In Zeiten, die nicht wenige als schwierig empfinden, liefert das ALSO-Festival Vorbilder, die auch anderswo in Deutschland mehr und mehr beachtet werden sollten. Samt einem Gefühl des Zupackens mit eigenen Händen. Umso mehr dann, wenn die Staatskassen der Bevölkerung Schmalhans verordnen möchten. Das ALSO – schlicht vorbildlich.
Julian Aicher
Die Bildschirmzeitung „Der Leutkircher“ hat täglich auf die jeweils beim ALSO anstehenden Ereignisse hingewiesen und etliche Berichte veröffentlicht. Eine Auswahl finden Sie nachstehend unter „Lesen Sie hierzu auch“





























