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Die Tür für Bad Wurzach bleibt offen

Zum Ausstieg Bad Wurzachs aus dem Prüfprozess zur Entwicklung eines Biosphärengebietes

Der Beschluss des Bad Wurzacher Gemeinderats, sich nicht am Prüfprozess zum geplanten Biosphärengebiet Oberschwaben zu beteiligen, wird von den Befürwortern mit Bedauern, aber auch mit Gelassenheit aufgenommen.

Wir respektieren die Entscheidung des Gemeinderats. Gleichzeitig möchten wir betonen: Das Biosphärengebiet lebt von der Vielfalt der Region – und bleibt auch ohne Bad Wurzach ein starkes Zukunftsprojekt.

Die ökologische und wirtschaftliche Stärke des geplanten Biosphärengebiets liegt nicht allein in einer Stadt, sondern im Zusammenspiel mehrerer bedeutender Landschaften: Das europaweit bedeutende Federseemoor, das Pfrunger-Burgweiler Ried als Modellregion für Moorschutz und Klimaanpassung, sowie Oberschwaben mit seiner Kulturlandschaft und seinen regionalen Wirtschaftskreisläufen. Diese Gebiete zeigen, wie groß die Chancen für nachhaltige Entwicklung, Tourismus und regionale Wertschöpfung sind.

Wir wünschen uns, dass Bad Wurzach künftig wieder in den Prozess einsteigt. Die Tür bleibt offen. Erfahrungsgemäß haben auch andere Kommunen zunächst gezögert und sich später mit großem Erfolg angeschlossen – wie in der Biosphäre Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb.

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Die Vorbereitungen für den weiteren Prozess gehen nun mit Anpassung der Gebietskulisse mit Schwerpunkt Federsee und Pfrunger-Burgweiler Ried und mit Dialoggesprächen mit Gemeinden, Landnutzern und Unternehmen weiter und zielen auf die finale Entscheidungsphase Anfang 2026.

Wir sind überzeugt: Das Biosphärengebiet Oberschwaben bleibt eine einmalige Chance für unsere Region – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Diese Chance wollen wir weiter nutzen.
Bernhard Klein, Kißlegg (Vorsitzender des Vereins Pro Biosphäre e.V.)

Anm. d. DBSZ-Red.: Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Meinungsäußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.

Deutliche Mehrheit für Windkraft im Diepoldshofener Wald

Leutkirch – Im Verwaltungsgebäude am Gänsbühl tagte am Montagabend (13.10) der Leutkircher Gemeinderat. Der dort am meisten erörterte Tagesordnungspunkt: Verpachtung städtischer Flächen im Diepoldshofer Wald an die Windkraftfirma RES. 17 Ratsmitglieder stimmten dafür, 5 dagegen bei 1 Enthaltung. Zwei Räte durften nicht mitentscheiden. Sie waren befangen.

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Komfort und Performance: Herren-Fußballschuhe

Die Wahl der richtigen Fußballschuhe entscheidet maßgeblich über die Leistungsfähigkeit auf dem Spielfeld. Moderne Technologien vereinen dabei höchsten Tragekomfort mit optimaler Performance, um Spielern jeder Leistungsklasse die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Von der Passform über die Dämpfung bis hin zur Traktion – jedes Detail spielt eine entscheidende Rolle für das Spielerlebnis.

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Biogas – ein wichtiger Faktor bei der Energiewende

„Neues Gesetz gefährdet nachhaltige Energieprojekte.“ So der Bauernverband Allgäu-Oberschwaben im September. Der Kißlegg-Immenrieder CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser will den Landleuten da helfen. Das ist gut so – und dringend notwendig. Denn Biogas kann noch viel bedeutender wirken als bisher. So ein international anerkannter Energieexperte. Dem schließt sich unser Kommentator Julian Aicher an.

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3. Bambini-Spieltag der Herbstrunde beim SC Michelwinnaden

Michelwinnaden – Bei herrlichem Herbstwetter richtete der SC Michelwinnaden am vergangenen Samstag den 3. Bambini-Spieltag der Herbstrunde aus. Zahlreiche Nachwuchsmannschaften aus der Region – darunter Teams des SV Haisterkirch, FV Molpertshaus, SV Bergatreute, SV Vogt und SV Arnach – sorgten auf dem Sportgelände für tolle Spiele und Begegnungen.

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Zusammengewachsen

Es war ein Abend voller Harmonie und Gemeinsinn: der Festakt am Freitag (10.10) im Kurhaus zur Erinnerung an die vor einem halben Jahrhundert abgeschlossene Eingemeindung. Und über dem Haupttag, dem Sonntag, strahlte die Sonne, hing ein makellos blauer Himmel. Die vielen Besucher genossen den Tag in vollen Zügen. Bad Wurzacher Herz, was willst du mehr?! Am 18. Oktober erfährt das Eingemeindungsfest noch einen pittoresk-melodiösen Nachhall, wenn die Kurhaus-Genossen zu ihrer Siebziger-Jahre-Party rufen. Man möge in Klamotten jener bunten Jahre kommen, sagen sie und verlangen 10 DM Eintritt (zu entrichten in der Währung der Jetztzeit, also in Euro und geteilt durch 2). Dann wird es schon wieder Geschichte sein, das große Einheitsfest der zehn einst selbständigen Gemeinden, die sichtlich gut zusammengewachsen sind.

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Landes-Denkmalstiftung fördert Restaurierung von Kapellenfenstern in Wuchzenhofen

Stuttgart / Wuchzenhofen – Seit 1867 steht in Wuchzenhofen eine Friedhofskapelle auf dem Gottesacker am Ende des Baurenbergwegs. Mit ihren Spitzbogen, der Portaleinrahmung und dem filigranen Glockentürmchen ist sie eine typische Vertreterin der neugotischen Architektur in Oberschwaben aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Das Gravelbike steht bereit, die Route ist geplant, aber wohin mit der gesamten Ausrüstung? Bei mehrtägigen Touren durch unwegsames Gelände oder ausgedehnten Radreisen wird die richtige Gepäckverteilung zur Kunst. Während traditionelle Packtaschen am Gepäckträger hängen, haben sich spezialisierte Bikepacking-Lösungen zu einem eigenen Universum entwickelt.

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