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Immenried – Gut einhundert Menschen fanden sich am Sonntagnachmittag (5. Juli) bei der Lourdes-Kapelle am Windhag bei Immenried ein, um der Neueinweihung dieses Kleinods vor der Ortseinfahrt des Dorfes beizuwohnen.
Dabei betonte Pfarrer Gunnar Sohl (Seelsorgeeinheit Kißlegg), der die Segnung vornahm, diese Kapelle erinnere die Menschen immer wieder daran, dass es ja auch noch einen Gott gebe. Das Kreuz an der Spitze des Kapellentürmchens weise den Weg zum Himmel. Die kleine Kapelle, die viele Jahre in einen Dornröschenschlaf versunken war und bereits erhebliche Bauschäden aufwies, wurde in den vergangen zwei Jahren grundlegend renoviert.
Martin Müller, der Vorsitzende des Kapellenvereins Oberreute & Windhag e.V., dankte im Rahmen der Einweihungsfeier allen Helfern, Sponsoren und Unternehmen, die in unterschiedlicher Weise zur Instandsetzung dieser 1889 erbauten Kapelle beigetragen haben. 1889 war auch das Jahr, in dem in Deutschland erstmals eine Rentenversicherung eingeführt wurde. So wie die Rentenversicherung unser irdisches Leben absichere, könne diese Kapelle eine Art Rentenversicherung für die Ewigkeit sein, wenn wir sie zu Gebet und Einkehr nützten, sagte er weiter.
Auch Bürgermeister Dieter Krattenmacher, der die Sanierung der Kapelle von Anfang an unterstützte, war zu der Einweihungsfeier erschienen, um sich bei allen zu bedanken, die mithalfen, dieses Kleinod wieder zu neuem Leben zu erwecken. Er nannte die Kapelle ein schönes Einfahrtstor in die Gemeinde Immenried, das ein Stück Heimat vermittle. Dieses Heimatgefühl wurde anschließend erkennbar, als die Besucher der Einweihungszeremonie mit Kaffe, Kuchen und leckeren Grillspeisen gemeinsam die Neubelebung dieses kleinen Gotteshauses feierten.






















































