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Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich hoffe, Sie sind gut durch den Hitzesommer gekommen. Wer „Urlaub dahoim“ machte, wie in BLIX empfohlen, konnte sich wie im Urlaub rund ums Mittelmeer fühlen, halt ohne Meer. Das ist der Unterschied, während der Meeresspiegel wegen der schmelzenden Eismassen am Nord- und Südpol steigt, trocknen in unseren Breitengraden Bäche und Flüsse aus und der Bodensee schrumpft erschreckend. Und passte die permanent strahlende Sonne zum Ferienfeeling, so fehlte allerorten der Regen. Es herrschte Dürre, die Wiesen vertrockneten, es fehlte an Futter fürs liebe Vieh. Es war irgendwie surrealistisch. Und ist es immer noch.

ich hoffe, Sie sind gut durch den Hitzesommer gekommen. Wer „Urlaub dahoim“ machte, wie in BLIX empfohlen, konnte sich wie im Urlaub rund ums Mittelmeer fühlen, halt ohne Meer. Das ist der Unterschied, während der Meeresspiegel wegen der schmelzenden Eismassen am Nord- und Südpol steigt, trocknen in unseren Breitengraden Bäche und Flüsse aus und der Bodensee schrumpft erschreckend. Und passte die permanent strahlende Sonne zum Ferienfeeling, so fehlte allerorten der Regen. Es herrschte Dürre, die Wiesen vertrockneten, es fehlte an Futter fürs liebe Vieh. Es war irgendwie surrealistisch. Und ist es immer noch.

Dazu trägt auch ein Thema bei, das schon wiederholt in BLIX zu finden war: die künstliche Intelligenz, kurz KI genannt. Kein Tag vergeht, der nicht mehrere Schlagzeilen oder Hiobsbotschaften dazu liefert. Und das irre ist, diejenigen, die diese futuristische Technologie entwickeln, warnen inzwischen am lautesten vor ihren möglichen Gefahren, inklusive der möglichen Auslöschung der Menschheit. Es ist unglaublich, ja surrealistisch in Form eines Alptraums. Denn die Menschheit findet offenbar keinen adäquaten Umgang weder mit der realen Klimakrise noch mit der drohenden „Superintelligenz“.

Dass die KI im OktoberBLIX erneut Thema ist, nachdem wir bereits im Juli die Titelgeschichte der päpstlichen Enzyklika „Magnifica humanitas“ gewidmet haben, in der Leo XIV vor den Gefahren der KI warnt, liegt an einem besonderen Kulturereignis: dem ersten KI-Filmfestival in Deutschland, das in Biberach just parallel zu den traditionellen Filmfestspielen Ende Oktober sein Debüt feiert. Die Veranstalter sind begeistert, der Kurator Marcel Barsotti sieht geradezu eine „Revolution“ von Biberach ausgehend und hält die „German-Angst“ für irreführend auf dem Weg in die „Schöne neue Welt“ (Aldous Huxley). Das KI-Filmfestival bietet Raum für Diskussionen, worauf man gespannt sein darf. Und von Seiten des Vereins für die (analogen) Filmfestspiele gibt man sich entspannt und freue sich auf eine „fruchtbare Koexistenz“.

So darf man sich im Oktober auf viel cineastische Performance freuen, wenn in Biberach gleich zwei Filmfestivals und kurz zuvor in Ravensburg mit den „Filmtage Oberschwaben“ ein drittes dem Publikum viel Unterhaltung bieten.

Dr. Roland Reck, Chefredakteur BLIX Magazin


erschienen in Oktober 2026

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Editorial BLIX Oktober 2026

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Oktober 2026
Biberacher Filmfestspiele
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