Bad Wurzach – Die Jugendmusikschule Bad Wurzach lud am Samstagvormittag (9.5.) alle Musikbegeisterten, Eltern und Interessierten zum Tag der offenen Tür ins Wurzacher Schloss ein, um in die wunderbare Welt der Musik einzutauchen. Und wer weiß, vielleicht wird aus dem Hineinschnuppern bei dem einen oder anderen ja mehr.
Für die Instrumenteninformation standen so gut wie alle Musiklehrer für die kleinen Nachwuchstalente bereit. Sogar Michael Porter, der die Abteilung Schlagwerk leitet, die ansonsten im Dachgeschoss der Grundschule im Übungsraum der Stadtkapelle beheimatet ist, hatte eine kleine Trommel ins Schloss mitgebracht. Ernsthafte Interessenten konnten sich auf einer Liste eintragen lassen, um mit den Lehrern eine individuelle Terminvereinbarung zu treffen.
Egal ob Blechblasinstrumente, wie z.B. Trompete, Horn oder Tuba oder Holzblasinstrumente wie Klarinette, Saxophon oder Flöte, für alle standen die erfahrenen Fachlehrer zur Verfügung. Aber auch für Streich- und Saiteninstrumente wie Geige oder Gitarre, Tasteninstrumente wie Klavier, Akkordeon oder E-Piano, es war für alle Nachwuchsmusiker eine gute Gelegenheit, das Instrument herauszufinden, welches am besten zu den persönlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten passt.
Damit bot die Veranstaltung auch für die Eltern Gelegenheit, sich mit den Lehrern der Jugendmusikschule zu treffen und Informationen über verschiedene Unterrichtsprogramme und -Möglichkeiten aus erster Hand zu erhalten.
Mitmach-Stunden
Eines der Highlights aber waren die beiden „Mitmach“-Stunden von Musikpädagogin Birgit Waltner, wo die Kinder im Rahmen der musikalischen Früherziehung sich musikalisch einbringen konnten. War es zuvor bei den Musiklehrern für die einzelnen Instrumentengattungen noch recht ruhig gewesen, änderte sich das, nachdem Waltner ihren Vortrag zur musikalischen Früherziehung beendet hatte, rasch:
In allen Ecken des Dachgeschosses Schloss wurde danach geblasen, getrommelt, gestrichen, gezupft und in die Tasten gegriffen. Die Kinder konnten bei der „Königin der Instrumente“, der Trompete, (O-Ton Martin Schad) angefangen über die Zugposaune bis zur Tuba alle Blechblasinstrumente ausprobieren. Ebenso standen die Lehrer für Holzblasinstrumente, wie Klarinette und Saxophon parat, um den Kindern (und ihren Eltern) bei der Wahl des „richtigen“ Instrumentes behilflich zu sein. Auch die menschliche Stimme zählt als Instrument, kein Wunder also, dass die JMS auch Stimmbildung oder Pop-Gesang als eigene Fächer anbietet.
Die Leiterin der Musikschule, Eva-Maria Oberleiter, die selbst als Lehrerin Querflöte unterrichtet, ist Chefin von 14 Musiklehrern, die Kinder und Jugendliche an 22 Instrumenten ausbilden. Sie stand im Foyer der JMS-Räume gemeinsam mit Annalena Minsch, der zuständigen Sachbearbeiterin im Rathaus, den Eltern Rede und Antwort.
Die Kids selbst konnten sich bei der Instrumenten-Rallye spielerisch in Quizform über die einzelnen Instrumente informieren und dabei noch etwas gewinnen.
Interessant für die Kinder sind auch die Angebote, gemeinsam mit anderen zu musizieren: Etwa im Vororchester, im Akkordeonorchester und später auch im Jugendorchester.
Bericht und Bilder: Uli Gresser
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