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Musik und Kässpatzen

Musikverein Arnach feierte eine kleine Maihockete

Foto: Ulrich Gresser
Höhepunkt war das Vorspielen der Jungmusikanten am Nachmittag.
veröffentlicht am: 13.05.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Arnach – Mit viel Musik und ihren vom Stadtfest bestens bekannten und berühmten Kässpatzen feierten die Musiker des Musikverein Arnach an diesem Wochenende (09./10. Mai) – nach dem großen Jubiläumsfest im Vorjahr – wieder eine kleine Hockete im Schulhof des Bildungshauses.

Los ging es am Samstagabend mit einem Dämmerschoppen, zu dem eine kleine Abordnung der Arnacher Musikanten für die musikalische Unterhaltung sorgte, während die anderen die Gäste unermüdlich mit der goldgelben und schmackhaften Spezialität versorgten.

Die „volle Kapelle“ war dann am sonnigen – nomen est omen – Sonntag gefragt.

Die „Küche“ war wie immer beim Maifest auf dem Schulhof des Bildungshauses aufgebaut. Rund 40 Helfer bereiteten dort unermüdlich die berühmte Arnacher Spezialität zu und das Service-Team trug die großen und kleinen Portionen dann in die Reihen der Biertische und – bänke, um dort die Besucher satt zu machen. Weil um die Hauptessenszeit die Plätze knapp wurden, wurden eilends noch zusätzliche Bänke und Tische aufgestellt.

Für den entsprechenden musikalischen Background sorgte beim Frühschoppen die Musikkapelle aus Immenried. Und alle Mütter bekamen – weil ja an diesem Sonntag Muttertag war – ein rotverpacktes Schokoladenherz.

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Ein Blick hinter die Kulissen der Küchenhütte zeigte: jeder Handgriff sitzt, jeder weiß was er zu tun hat. Die Motivation und der Spaß sind riesig, auch und besonders bei den Nachwuchsmusikern, wie man unschwer an deren Gesichtern ablesen konnte.

Dass der gute Ruf der Arnacher Kässpatzen bis nach Stuttgart vorgedrungen ist, gehört wohl in den Bereich der Fabel, ist aber dennoch nicht gänzlich auszuschließen. Aber bis nach Immenried auf jeden Fall: Die Musiker der Musikkapelle konnten sich nach getaner Arbeit von der hohen Qualität der weltbekannten schwäbischen Spezialität „Made in Arnach“ überzeugen und dienten durchaus als Multiplikatoren. Nicht nur von dort, sondern aus vielen anderen Ortschaften aus der näheren und weiteren Umgebung waren Gäste gekommen.

Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit, von der reichhaltigen Kuchentheke sehr gute, selbstgebackene Torten und Kuchen für ihren Nachmittagskaffee mit nach Hause zu nehmen.

Wer Kaffee und Kuchen vor Ort genoss, bekam noch eine Extra-Vorstellung musikalischer Art: Auf der großen Bühne zeigten die Jungmusikanten des Musikvereins Arnach – mal solo oder aber auch mal im Duett – beim Vorspielen mutig, was sie gelernt hatten.

Die Generalprobe für das Stadtfest jedenfalls ist bestens geglückt. Die Arnacher Musikanten zeigten, dass sie flexibel sind. Die Stadtfestbesucher können sich wieder auf die besten Kässpatzen im weiten Umkreis freuen.
Text und Bilder: Uli Gresser

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