
Arnach – Gute Nachricht für Arnach, vor allem für die besorgten Eltern von Schulkindern: In Arnach werden zwei Straßenübergänge mit Zebra-Streifen ausgestattet. Zunächst kommt der Zebra-Streifen in der Nähe des zu den Schulen führenden Berle-Weges. Ein zweiter Zebra-Streifen wird in absehbarer Zeit an der Alten Schule (Haus der Vereine) errichtet; er sichert den Zugang zur Bushaltestelle.
Arnachs Ortsvorsteher Manfred Braun verkündete in der Ortschaftsratssitzung am 2. September die gute Nachricht für die Eltern von Schulkindern, von denen einige unter den rund 20 Besuchern der Sitzung in Arnach waren. Der erste Fußgängerüberweg im Bereich Berngariusstraße wird bereits im Oktober gebaut, für den zweiten an der Alten Schule habe er eine Mittel-Zusage für das nächste Jahr erhalten.
Tempo 30
Der Herzenswunsch vieler Eltern wird also demnächst in Erfüllung gehen, und nicht nur das: Wenn dann der zweite Überweg realisiert sein wird, wird es eine durchgängige Tempo 30 Zone zwischen den beiden Fußgängerüberwegen geben.
Manfred Braun berichtete dem Rat, dass die sofortige Realisierung des ersten Überweges durch freigewordene Mittel ermöglicht wurde, weil anderswo ein Projekt entfallen sei. Der erste Fußgängerüberweg wird in der Berngariusstraße zwischen den Wohnhäusern Biberach und Grad senior realisiert werden, um den Kindern und Senioren aus den Wohngebieten und Neubaugebieten eine gefahrlose Überquerung der vielbefahrenen Straße durch den Ortskern auf dem Weg zu den Bildungseinrichtungen zu ermöglichen.
Der zweite wird bei der Alten Schule (Haus der Vereine) mit Anschluss an den Fußweg zum Sportplatz gebaut werden, sobald die dafür erforderlichen Mittel bereitgestellt werden.

Kommt wohl im Jahr 2027: der Zebra-Streifen an der Alten Schule (rot markiert mit dem Vermerk „Veranstaltungen“). Lageplan: LRA / OV.
Der Ortsvorsteher bedankte sich nicht nur bei den Entscheidungsträgern, sondern ganz besonders bei den jeweiligen Anwohnern. Denn diese hatten einen wichtigen Beitrag für das Projekt geleistet. Für die Aufhängung von Schildern müssen auf den Grundstücken der Anwohner Betonsockel errichtet werden; hierfür hatten die Anlieger nach entsprechenden Gesprächen ihre Zustimmung gegeben haben.
Uli Gresser







