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Hittelkofen – Am Vorabend des Gedenktags der Heiligen Anna und Joachim am 26. Juli wurde in der Mutter-Anna-Kapelle in Hittelkofen ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Die Kapelle ist bekanntlich der Mutter Anna geweiht, also der Mutter der Gottesgebärerin Maria. Zelebrant war Pfarrer Stefan Werner von der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee. Er erinnerte daran, dass dieser Tag (26. Juli) während der Coronazeit vor 5 Jahren von Papst Franziskus zum Welttag der Großeltern und älteren Menschen verkündet worden war.
Der älteren Generation sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Das diesjährige Motto bleibt: „Ich aber werde dich nie vergessen (Jes.49,15)“. Papst Leo XIV. führt diese Welttag- Tradition seines Vorgängers fort.
In der beeindruckenden Litanei zu Beginn des Gottesdienstes wurden Mutter Anna und Joachim um Beistand bei allen Lebensproblemen unserer Tage gebeten. Diese Fürbitten galten besonders all jenen Menschen, die durch Hingabe an ihre Aufgabe, ja, durch ihr Leben, ihren Glauben an die nächste Generation weitergeben.
Die Eucharistiefeier in dieser Kleinkirche von Hittelkofen vor dem Altarbildnis „ Mutter Anna Selbdritt“ beinhaltete auch die große Bitte um Beistand auf unserem Lebensweg.
Eine erfreulich große Anzahl von Gläubigen aus Hittelkofen und auch aus der Kirchengemeinde Haisterkirch – in der Mehrzahl gehörten sie der älteren Generation an – war zur Feier des Patroziniums in die Mutter-Anna-Kapelle gekommen.
Pfarrer Stefan Werner stimmte alle von ihm ausgewählten, passenden Lieder an und begleitete diese auf der Gitarre. Die Lesung und Fürbitten trug Lektorin Camilla Maucher vor.
Den Segen Gottes erbat Pfarrer Stefan Werner für all die gekommenen Gläubigen und für die gesamte Ortschaft. Er bedankte sich bei all den Mitwirkenden beim Gottesdienst. Sein Dank galt insbesondere Familie Büchele, die ehrenamtlich den Mesnerdienst in Hittelkofen übernommen hat. Die Kapelle wird bestens gepflegt und beeindruckt mit seinem barocken Inneren (Gemälden, Statuen).
Dass so ein örtliches Fest auch noch mit einem geselligen Abschluss im Gasthauses „Rose“ endet, gehört schon zur Tradition.
Bericht und Fotos: Ursula Martin




























