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    Willkommen in der Schulgemeinschaft

    Dreifache Begrüßung der neuen 5. Klassen am Gymnasium Bad Waldsee

    Foto: S. Volkwein
    veröffentlicht am: 15.09.2026
    Autor: S. Volkwein, Gymnasium Bad Waldsee
    Lesedauer: ca. 4 Minuten

    Bad Waldsee – Die Vorstellung, dass mit dem Start am Gymnasium der viel beschworene „Ernst des Lebens“ beginne und von dem in den letzten Wochen sicher gegenüber vielen Kindern innerhalb und außerhalb der Familien die Rede gewesen sein wird, münzte Schulleiter Mark Overhage zur Begrüßung der neuen Klassen am Gymnasium humorvoll um. Gemäß eines Bilderbuchklassikers zum Thema könne man sich nämlich einfach den „Ernst“ als neuen Nebensitzer oder Nebensitzerin vorstellen, als neuen Begleiter und Begleiterin im zukünftigen Schulleben.

    So gestaltete sich auch dieses Jahr die traditionelle Begrüßung der neuen Fünfer am Gymnasium wohlwollend, aufmunternd und beruhigend. Ob im Gottesdienst in St Peter, im Musiksaal an der Schule oder später in der Vollversammlung der Schulgemeinschaft in der Turnhalle, es ging stets darum, die neuen Kinder in die Gemeinschaft aufzunehmen und ihnen zu vermitteln, dass man an der großen Schule nie allein sein muss.

    Neben dem Glauben, der für alle christlichen Konfessionen und andere Religionen unterstützend wirkt, gibt es im Schulalltag viele Menschen, die Sorgen verstehen können und helfen. Mitschülerinnen und Mitschüler, die einen fortan begleiten und mit denen man im Schulalltag auch anstrengende Phasen übersteht und meistert. In unserer Vielfalt wollen wir uns anerkennen, verstehen lernen und unterstützen, gerade am Gymnasium, wo es für Schülerinnen und Schüler nun auch das erste Mal darum gehen wird zu erleben, dass mal etwas nicht „einfach so“ klappt, komplexere Themen und Anforderungen Mühe machen.

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    Jeder braucht Geduld, um sich einzugewöhnen in die größere Gemeinschaft, es „menschelt“ und bei der Erfahrung, am Anfang zu stehen, lernt jeder und jede dazu, entwickelt sich weiter, ohne, dass das von außen unbedingt sofort zu erkennen sein wird. Dass man, um in der Analogie des Gottesdienstes zu bleiben, von den Kinderschuhen mal in die Sportschuhe oder auch Bergstiefel wechseln muss, um Anstrengungen angehen zu können oder, wie als Kleinkind, mal fällt, sich aber aufrappelt und weiter lernt zu laufen. Wie gut, dass ihr da seid! Denn nur, wer neue Herausforderungen angeht, bewältigt, anerkennt, dass man selten in allem immer am besten ist oder sein kann, erfährt als Belohnung auch das ermutigende Gefühl, wie schön es ist, Fortschritte zu machen, im eigenen Tempo. Und zu dem, an was sich im Gottesdienst die sechsten Klassen vom letzten Jahr erinnerten, gehörte auch, dass sie sich plötzlich in der neuen Schule groß gefühlt haben.

    Gemeinschaftliche Aktivitäten

    Beim Großwerden in der Schulgemeinschaft helfen nicht nur viele Erwachsene mit, sondern auch die vielen gemeinschaftlichen Aktivitäten, die am Gymi möglich sind, unter anderem auch das Mitwirken an Gottesdiensten, Konzertveranstaltungen, bei der SMV und den vielen anderen interessanten AGs und Projekten.

    In der Begrüßung bei der Vollversammlung wurden an diesem Dienstag, den 15.9.26, schließlich alle Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums über Veränderungen in und um das Schulgebäude in nächster Zeit informiert und die drei neuen Mitglieder des Kollegiums 2026 (Herrn Kirch, Frau Neißer-Deiters und die Fremdsprachenassistentin aus Irland, Kate Redmond) begrüßt. Diese Tradition des Schulleiters, Mark Overhage, die Gemeinschaft regelmäßig in der Turnhalle erlebbar zu machen, ermöglichte es auch dieses Jahr, dass die neuen Klassen sich schnell als Teil der Gemeinschaft fühlen konnten, denn sie wurden von den anderen Klassen und dem Kollegium mit einem warmherzigen Applaus begrüßt. Danke den Organisatorinnen des Gottesdienstes, Frau Bader-Sickinger und Frau Schramm sowie den Musikkollegen Herrn Hinderberger und Frau Höfer, dem Mittelstufenchor, der Singeklasse und den letztjährigen Sechsern für die Vorbereitungen zur Begrüßung.

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    S. Volkwein, Gymnasium Bad Waldsee
    veröffentlicht am
    15.09.2026
    Lesedauer: ca. 4 Minuten
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