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Patrozinium „Maria Schnee“

Das „Wunder zur Abkühlung“ in Hittisweiler

Foto: Rudi Martin
veröffentlicht am: 10.08.2026
Autor: Rudi Martin
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Hittisweiler – Jetzt während der Hitzeperiode im August feierten zahlreiche Gläubige am Tag des Patroziniums „Maria Schnee“ am Mittwochabend (5.8.) in Hittisweiler einen Abendgottesdienst direkt vor der Kapelle „Maria Schnee“. Zelebrant war Pfarrer Stefan Werner von der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee.

Der 5. August ist ein katholischer Gedenktag zur Erinnnerung an die Weihe der römischen Patriachalbasilika Santa Maria Maggiore. Den Festtag nennt man auch „Maria Schnee“, denn einem „Schneewunder“ am 5. August 358 zufolge, so die Legende, sei die Kirche unter Papst Liberius gegründet worden. Pfarrer Stefan Werner erinnerte an diese kirchenhistorischen Bezüge und auch daran, dass Papst Franziskus gerade in dieser Basilika seine letzte Ruhestätte gewählt hatte.

Die idyllisch gelegene Hittisweiler Kapelle wird von den Bürgern dieser Ortschaft sehr geschätzt und gerne besucht. Für die Gottesdienstbesucher dieses Patroziniums waren wieder Bänke und Stühle aufgestellt worden.

Pfarrer Stefan Werner erinnerte in seiner Ansprache an die Bedeutung der Mutter Gottes, die ja weltweit als Fürsprecherin und Fürbitterin bei Gott Verehrung findet. So begann eine Fürbitte auch mit den Worten „Herr Jesus Christus, Du hast deiner Kirche Maria als Vorbild im Glauben an die Seite gestellt.“

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Für die sehr feierliche muiskalisch Umrahmung sorgte erneut Leo Straßner. Er hatte sein Keyboard mitgebracht. Leo intonierte gekonnt und stilvoll auch bekannte Marienlieder.

Nach dem Segen bedankte sich Pfarrer Werner bei all den Hittisweiler Bürgern, die sich um dieses Kleinod bemühen. Seit etlichen Jahrzehnten schon hat Helga Gambichler das Ehrenamt als Kapellenmesnerin inne. Ihr dankte Pfarrer Werner ganz persönlich. Die Gottesdienstbesucher spendeten spontan großen Applaus. Mächtigen Beifall verdienten sich auch Leo Straßner für die festliche, musikalische Umrahmung sowie die beiden Ministrantinnen.

Nach „Weinwunder“ im Jahr 2024, dem „Rosenwunder“ im vergangenen Jahr, folgte dieses Mal das „Eiswunder“ im Nachklang zum Patroziniumsgottesdienst 2026. An die Gottesdienstbesucher wurden leckere Hittisweiler Eisbecher ausgeteilt, eine Spende der Kirchengemeinde Haisterkirch. Diese Überraschung war erneut gelungen, zumal Pfarrer Stefan Werner in seiner Ansprache darauf hinwies, dass uns Kühlung und Hoffnung geschenkt werden möchte. In der Tat folgte zur Abkühlung prompt ein heftiger Regenschauer. Danach trafen sich noch etliche Einheimische im Hittisweiler Gasthaus „Burgstock“ zum geselligen Ausklang in froher Runde.
Bericht und Bilder: Rudi Martin

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veröffentlicht am
10.08.2026
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