Small is beautiful = oifach schee
Eine subjektive Bilanz des Arnacher Musikfestes:
Eine subjektive Bilanz des Arnacher Musikfestes:
Arnach – Auch der Sonntag des Jubiläumswochenendes begann mit einem Festzug. An diesem regnerischen Sonntagmorgen (25.5.) standen beim Kirchgang neben der 175-jährigen Jubel-Kapelle die Blutreiter mit ihrem 100-jährigen Jubiläum im Mittelpunkt. Im Anschluss an den Festgottesdienst ging es wieder zurück zur Festhalle, wo die beiden Jubiläen mit Frühschoppen und Nachmittagskaffee ausklangen.
Was in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Stadtsee von Bad Waldsee geschah, lässt einen fassungslos zurück. Eine Nacht der blinden Zerstörungswut, ausgeführt von Menschen, die offensichtlich weder Anstand noch Respekt vor dem Eigentum anderer haben – geschweige denn vor dem Gemeinsinn, der unsere Stadt zusammenhält.
Ein öffentlicher Bücherschrank, Symbol für Bildung, Vertrauen und nachbarschaftliches Miteinander, wurde angezündet – samt Inhalt. Bücher, die Menschen gespendet hatten, um anderen eine Freude zu machen, gingen in Flammen auf. Dazu eine Sitzbank im See, zerschlagene Scheiben im Clubhaus des Rudervereins – als sei Verwüstung ein Sport.
Was hier passiert ist, ist nicht nur ein dummer Streich oder jugendlicher Übermut. Es ist eine bewusste Zerstörung von Dingen, die für viele in unserer Stadt eine Bedeutung haben. Es ist ein Angriff auf das, was uns verbindet.
Die Verantwortlichen mögen sich für besonders mutig oder rebellisch halten und jetzt zu Hause hocken und sich ins Fäustchen lachen. In Wahrheit haben sie nur eines gezeigt: völlige Verantwortungslosigkeit – und eine Erbärmlichkeit, für die „Vollidioten“ fast schon ein zu milder Begriff ist.
Wir hoffen, dass die Täter gefasst werden. Doch wichtiger ist, dass wir als Stadtgesellschaft nicht resignieren. Solche Taten dürfen uns nicht spalten, sondern müssen uns motivieren, noch entschlossener für das einzutreten, was zählt: Zusammenhalt, Respekt und der Schutz unseres gemeinsamen Lebensraums.
Erwin Linder


Die Zerstörung des Bücherregals ist eine besonders a-soziale Aktion, handelt es sich dort doch um einen Ort des Gebens und Nehmens im eigentlichen Sinn des Wortes: Menschen legen Bücher hinein, Geistesschätze, die sie mit anderen teilen wollen, und andere leihen sich die Bücher aus, um Nutzen und Freude zu haben. Und so etwas wird kaputtgemacht!
Zum Leserbrief von Stefan Butscher (DBSZ vom 20. Mai)
Arnach – Der Musikverein Arnach feierte sein 175-jähriges Bestehen mit einem dreitägigen Festprogramm. Am Freitagabend (23.5.) ging es mit einem Vesperabend mit Dämmerschoppen-Musik im Schulhof des Bildungshauses los.
Arnach – Es war ein beeindruckendes Bild, wie sich der Gesamtchor am zweiten Tag des Arnacher Musikfestes zeigte: Sechs Kapellen waren mit ihren Fahnenabordnungen aus drei Richtungen zum Dorfplatz marschiert und brachten dort unter dem sich abwechselnden Dirigat von Berthold Hiemer, Ortsvorsteher Manfred Braun und dem stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Wachter gemeinsam die drei Stücke „Böhmische Liebe“, „Bozner Bergsteigermarsch“ und „Musica Gloriosa“ für die zahlreichen Zuhörer zu Gehör. Vom gestrigen Samstag berichtet die Bildschirmzeitung in Wort und Bild noch ausführlich.
Am heutigen Sonntag ging das Fest aus Anlass des 175-jährigen Bestehens des Musikvereins Arnach mit einem feierlichen Gottesdienst um 9.30 Uhr weiter. Die Abordnungen der Vereine stellten sich um 9.00 Uhr am Schulhof zum gemeinsamen Zug zur Kirche auf. Nach der Heiligen Messe war Frühschoppen mit dem Musikverein Seibranz in der Turn-und Festhalle.
Ausführliche Berichte zum Samstag und Sonntag folgen (zum Bericht über den Freitag siehe Link am Ende dieses Artikels).

Querflöten und Klarinetten auf dem Arnacher Dorfplatz: Unser Bild zeigt einen kleinen Teil der am Gesamtchor Teilnehmenden. Foto: Uli Gresser

Die Musikkapelle Eintürnen am Freitagabend beim Marsch zum Festgelände. Sie wie auch der Ziegelbacher Musikverein konnten wegen einer Musikantenhochzeit am Sternmarsch am Samstag nicht teilnehmen und erwiesen den Arnachern deshalb am Vortag die Ehre. Foto: Uli Gresser

Die Ziegelbacher Musikanten beim Einzug ins Festgelände am Freitagabend. Foto: Uli Gresser
Beuren – Bewerbungen für das Mehrfamilienhaus im Baugebiet „Friesenhofener Straße“ können ab sofort über das Portal „Baupilot§ abgegeben werden.
Merazhofen – Die Musikkapelle Ziegelbach lädt alle Freunde von unterhaltsamer Blasmusik zum diesjährigen Vatertagsfrühschoppen am Donnerstag,29. Mai, im Rahmen des Maifestes in Merazhofen ein. Unter der Leitung von Bernd Schosser wird die Kapelle ab 10.30 Uhr mit zünftiger und moderner Blasmusik bei den Besuchern für gute Stimmung sorgen.
Bad Waldsee / Haisterkirch – Die Bürgerrunde Haistergau hat ihre an den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben gerichtete Stellungnahme der Bildschirmzeitung „Der Waldseer“ mit der Bitte, diese zu veröffentlichen, zukommen lassen. Da es sich um eine Einlassung von allgemeinem Interesse handelt, kommen wir der Bitte nach und haben die 18-seitige Stellungnahme hier im „Waldseer“ unter Downloads hinterlegt. Weiter veröffentlichen wir die von der Bürgerrunde erzeugten Visualisierungen; sie zeigen, dass die Kurstadt optisch tangiert sein wird. Nachstehend die Texte und Bilder der Bürgerrunde:
Berkheim / Friedenhofen (jm) – Jetzt ist der moderne Neubau der Max Wild GmbH in Leutkirch-Friesenhofen fertig. Mit einer feierlichen Eröffnung hat das Familienunternehmen seinen neuen Standort im Industriegebiet Friesenhofen-Bahnhof eingeweiht. Der moderne Gebäudekomplex ist ein nachhaltiger Holzbau und bietet mit rund 800 Quadratmeter Hallen- und 425 Quadratmeter Bürofläche ausreichend Platz für künftiges Wachstum. Max Wild bietet in Leutkirch sein gesamte Leistungsspektrum an, vor allem aber Erd- und Tiefbauarbeiten mit einem besonderen Fokus auf Stoffstrommanagement und Kreislaufwirtschaft. Für den neuen Standort hat das Familienunternehmen aus Berkheim rund drei Millionen Euro investiert – und stärkt damit nicht nur seine Präsenz, sondern auch die gesamte Region im Allgäu.
Zum Bericht „Der Wochenmarkt wird versuchsweise auf den Klosterplatz verlegt“ (DBSZ vom 20. Mai)
Arnach – Auch in Arnach war es, wie in vielen anderen Gemeinden, dass die Musikkapelle aus der Kirchenmusik hervorging. Denn bereits 1817, 1843 und 1847 wird in der Kirchenchronik von „Musikanten“ berichtet. 1847 wurden „neue Blechinstrumente angeschafft, die aber nie bei Tanzlustbarkeiten benutzt werden dürfen“. Nachstehend ein geschichtlicher Abriss, zusammengestellt von Gebhard Baumann:
Im Wald zwischen Diepoldshofen und Bauhofen plant die Firma RES, zwei bis vier Windkraftanlagen zu errichten (die genaue Anzahl ist der Bildschirmzeitung nicht bekannt).
Zum Bericht „Bin sehr ins Grübeln gekommen“ über die Gemeinderatssitzung in Kißlegg am 14. Mai (DBSZ vom 18. Mai)
Rohrdorf / Großholzleute – In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ortschaftsrat Großholzleute wurde das ortsübergreifende Lärmminderungskonzept vorgestellt. Dieses beinhaltet aus Lärmschutzgründen für den Bereich von Rohrdorf eine Begrenzung auf Tempo 30 km/h beginnend und endend an den Ortsein- bzw. -ausgängen, Begrenzungen auf Tempo 50 km/h entlang der L318 in den Bereichen Rengers und Aigeltshofen sowie den Einbau von lärmmindernden Fahrbahnbelägen in den von Lärmüberschreitungen betroffenen Gebieten. Die Ortschaftsräte haben den Maßnahmen zugestimmt. Nachdem nun auch der Gemeinderat zugestimmt hat, sollten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb von sechs Monaten umgesetzt werden können. Außerdem sollen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Rohrdorf / Großholzleute – In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ortschaftsrat Großholzleute wurde das ortsübergreifende Lärmminderungskonzept vorgestellt. Dieses beinhaltet aus Lärmschutzgründen für den Bereich von Rohrdorf eine Begrenzung auf Tempo 30 km/h beginnend und endend an den Ortsein- bzw. -ausgängen, Begrenzungen auf Tempo 50 km/h entlang der L318 in den Bereichen Rengers und Aigeltshofen sowie den Einbau von lärmmindernden Fahrbahnbelägen in den von Lärmüberschreitungen betroffenen Gebieten. Die Ortschaftsräte haben den Maßnahmen zugestimmt. Nachdem nun auch der Gemeinderat zugestimmt hat, sollten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb von sechs Monaten umgesetzt werden können. Außerdem sollen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Dietmanns – Alois Jägers Passion heißt: Erdwärme. Seine Leidenschaft gilt der Geothermie, jener Technik also, mit der man Wärme aus dem Bauch der Erde holt. Lange bevor das Wort „Energiewende“ in Mode kam, hat der aus Dietmanns stammende Unternehmer schon landauf, landab nachhaltiges Heizen möglich gemacht. Mit seiner Firma BauGrund Süd, die seit 1997 am Markt ist. Gestern trafen wir den 62-Jährigen in seinem Heimatdorf.
Bad Wurzach – Bei einem Sturz hat sich am Sonntagvormittag (18.5.) eine 71 Jahre alte Radfahrerin auf einem Waldweg im Bereich Bergjock zwischen Starkenhofen und Gospoldshofen schwere Kopfverletzungen zugezogen. Die Radlerin verlor in einem steilen Teilstück offenbar aufgrund von Kies und Schotter die Kontrolle über ihr Rad und rutschte einige Meter den Waldweg hinunter. Begleiter verständigten den Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber brachte die 71-Jährige zur Behandlung ihrer lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Radfahrerin trug zum Unfallzeitpunkt einen Fahrradhelm.
Abwasser. Es wird in Leutkirch über ein städtisches Rohrleitungs-Netz abgeführt. Für 99 % der Bevölkerung. Das restliche 1 % betreibt hauseigene Abwasser-Kläranlagen. Und diese müssen nicht schlechter arbeiten als das städtische System.
Mittelurbach – Bei der Verabschiedung von Gerhard („Gere“) Frick als Erster Vorstand der Königstäler Narren vor kurzem wurde ihm eine Collage überreicht, in der viele Stationen im 50-jährigen „Narren-Leben“ des Gerhard Frick bildlich dargestellt sind. Wir haben die Königstäler gebeten, uns ein Repro von der Collage mit Erläuterungen zukommen zu lassen. Auch wir von der Bildschirmzeitung haben im Archiv gekramt und ein paar typische „Gere“-Bilder gefunden.
Bad Waldsee – Das neue RAFI-Werk in Bad Waldsee – im Gewerbegebiet „Wasserstall – wurde am 16. Mai offiziell eröffnet. „Mit 150 Mitarbeitern, die im neuen Werk beschäftigt sind, steigt RAFI zu einem der größten Arbeitgeber in unserer Stadt auf“, sagte Oberbürgermeister Matthias Henne. „Und das in einem hochmodernen, innovativen Sektor!“ Henne nutzte die Gelegenheit, um der Firmenleitung und der Inhaberschaft zum 125-jährigen Bestehen von RAFI zu gratulieren. RAFI sei ein weltweit agierendes Zukunftsunternehmen, das nie seine Wurzeln im Oberschwäbischen vergessen habe. „RAFI bietet hochqualifizierte Arbeitsplätze und trägt damit zum Wohlstand und dem hohen technologischen Knowhow in unserer Region bei. Das passt doch perfekt zum Image der Oberschwaben als Tüftler und Käpsela.“ Bad Waldsee freue sich sehr, dieses florierende Unternehmen in seinen Mauern begrüßen zu können. „Heute ist ein guter Tag für Bad Waldsee.“
In Ingoldingen gibt es einen Konflikt um den Waldkindergarten. Eine Elternbeirätin hat uns nachstehehenden Leserbrief geschickt:
… mundet diesen Pferden. Gemacht hat den Schnappschuss Theresia Thieme-Sigg. Sie gehörte zu der Gruppe aus drei Frauen, die am vergangenen Samstag durch Arnach ritt.
Arnach – Anlässlich der 175-Jahrfeier des Musikvereins Arnach vom 23. bis 25. Mai wird am Freitagabend (23.5.) ab 18.00 Uhr ein „Allgäuer Vesper“ mit Wurstsalat und saurem Käse angeboten. Es kann ein Tisch mit 8 Vespern und 16 Getränken für zusammen 140 Euro reserviert werden. Diese Reservierung ist bis zum Dienstag, 21. Mai, über WhatsApp an Stefanie Jöchle (Tel. 0163 2026408) möglich. Es gibt natürlich auch ohne Reservierungen Plätze für den Vesperabend.