Diepoldshofen – Heimatforscher Artur Angst (1914 – 1992) schreibt über die dramatischen Tage bis zur Erschießung der 15 Soldaten am Nachmittag des 26. April 1945 im Wald zwischen Diepoldshofen und Bauhofen Folgendes (die Zwischentitel stammen von der Redaktion der Bildschirmzeitung; das ausführliche Vorwort Angsts zu seiner Ausarbeitung mit Quellenkritik erschien in der Bildschirmzeitung am 22. April 2025):
Diepoldshofen – Am 26. April 1945, zwei Tage vor dem örtlichen Kriegsende, wurden im Wald zwischen Diepoldshofen und Bauhofen 15 Wehrmachtssoldaten hingerichtet. Die Stadt Leutkirch richtet am kommenden Samstag, 26. April, auf den Tag genau 80 Jahre nach der Tragödie, eine Gedenkveranstaltung aus (um 19.30 Uhr startet auf dem Dorfplatz in Diepoldshofen ein Gedenkmarsch zur Hinrichtungsstätte; zuvor – um 18.30 Uhr – findet in der Pfarrkirche ein Gottesdienst statt). Die Bildschirmzeitung veröffentlicht ab Mittwoch, 23. April, eine vierteilige Serie zu dem Geschehen. Publiziert wird ein Typoskript des Heimatforschers Artur Angst (1914 – 1992). Einleitend veröffentlichen wir heute (22.4.) das Vorwort aus dem 27-seitigen Konvolut; in dem ausführlichen Vorwort äußert sich Artur Angst grundsätzlich zur Quellenlage und zu seinen Recherchen, die er in den Jahren 1980 bis 1982 gemacht hat. Der Zwischentitel „Zeitzeugen“ hier im Auftaktartikel unserer Serie wurde von der Redaktion der Bildschirmzeitung eingefügt; die Zwischentitel in den 4 weiteren Folgen stammen zum Teil von Artur Angst, zum größeren teil von der Bildschirmzeitung.
Leutkirch – Ein 17-jähriger Moped-Fahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstag (22.4.) kurz vor 8.00 Uhr schwer verletzt worden. Der Jugendliche war auf der L 319 von Hinznang kommend in Richtung Urlau unterwegs und überfuhr Zeugenangaben zufolge die Stoppstelle an der Kreuzung mit der L 318, ohne anzuhalten. Auf der Landesstraße kollidierte er mit dem VW eines aus Richtung Isny kommenden 76-Jährigen. Ein Rettungshubschrauber brachte den 17-Jährigen zur Behandlung seiner schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein 34 Jahre alter Mitfahrer im VW erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen, er wurde vom Rettungsdienst ebenfalls in eine Klinik gebracht.
Bad Waldsee-Reute – Der Tod von Papst Franziskus am frühen Ostermontag hat bei den Franziskanerinnen im Kloster Reute Trauer und Betroffenheit ausgelöst. Dem ersten Papst, der den Namen des Ordensgründers Franziskus angenommen hat, waren die Franziskanerinnen besonders verbunden. Noch am Ostersonntag hatte der Papst nach einem langen Krankenhausaufenthalt in Rom noch überraschend der Ostersegen gespendet.
Engerazhofen, das kleine Pfarrdorf im württembergischen Allgäu, hat mit seinen Passionsspielen wieder Großartiges geleistet. 350 Mitwirkende bei vielleicht 600 Einwohnern in und um den Ort – diesen Mobilisierungsfaktor schafft nicht mal Oberammergau.
Mittelurbach – Die Schar der Gratulanten war ausgesprochen groß, die sich am vergangenen Samstag (12. April) in Mittelurbach eingefunden hatte, um Franz Hirsch zu seinem 85. Wiegenfest zu gratulieren. Wir berichten im „Waldseer“ von dieser privaten Feier, weil der Jubilar viel in der Öffentlichkeit gewirkt hat.
Zum Offenen Brief der „Bürgerrunde Haistergau“, veröffentlicht am 17. April unter dem Titel „Ihre Entscheidung wirkt weit über den eigenen Grund und Boden hinaus“ (DBSZ vom 17. April)
Reute – In Bad Waldsee und Umgebung gehört das traditionelle Osterkonzert des Musikvereins Reute-Gaisbeuren mittlerweile genauso zu Ostern wie die Eiersuche! Am 20. April um 20.00 Uhr ist es wieder so weit – der MV lädt herzlich in die Durlesbachhalle Reute ein, um gemeinsam ein musikalisches Highlight zu erleben! Das Konzert wird geleitet von der neuen Dirigentin Carina Wachter.
Die Bürgerrunde Haistergau wendet sich mit einem Offenen Brief an die Grundstücksbesitzer der geplanten Windenergieanlagen im Haistergau, den wir ungekürzt und unverändert veröffentlichen:
Bad Wurzach – Die Ehrungen, die Klaus Wachter, der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende der Blasmusikkreisverbandes Ravensburg, im Rahmen des Frühjahrskonzertes des Musikvereins Arnach am Palmsonntag vornahm, spiegelten das Engagement der Musiker des Musikvereins Arnach wider, der in diesem Jahr 175 Jahre alt wird.
Immenried / Arnach – In seiner Sitzung am 14. April hatte der Ortschaftsrat Immenried eine knifflige Stellungnahme zu formulieren: Das Unternehmen BRV Franz Rupp möchte in Brenters (liegt zwischen Immenried und Arnach) einen Hubschrauber-Sonderlandeplatz erstellen und betreiben. Entsprechend hoch war das Publikumsinteresse – es waren rund 30 Zuhörer in den Raum der Immenrieder Schützen gekommen, in den der Ortschaftsrat kurzfristig umgezogen war. Die Kernaussage des Beschlusses: Ortschaft (und auch die Gemeinde Kißlegg) haben keine rechtliche Handhabe, um das Vorhaben zu verhindern, wenn der Antragssteller alle Voraussetzungen erfüllt. Zugleich appelliert der Ortschaftsrat an das Regierungspräsidium in Stuttgart als Genehmigungsbehörde, die Bedenken der Bürger ernstzunehmen und die Gutachten unter dem Blickwinkel der Bürgerbedenken abzuwägen. – Zeitgleich tagte in Arnach ebenfalls der Ortschaftsrat und befasste sich mit demselben Thema.
Immenried / Arnach – In seiner Sitzung am 14. April hatte der Ortschaftsrat Immenried eine knifflige Stellungnahme zu formulieren: Das Unternehmen BRV Franz Rupp möchte in Brenters (liegt zwischen Immenried und Arnach) einen Hubschrauber-Sonderlandeplatz erstellen und betreiben. Entsprechend hoch war das Publikumsinteresse – es waren rund 30 Zuhörer in den Raum der Immenrieder Schützen gekommen, in den der Ortschaftsrat kurzfristig umgezogen war. Die Kernaussage des Beschlusses: Ortschaft (und auch die Gemeinde Kißlegg) haben keine rechtliche Handhabe, um das Vorhaben zu verhindern, wenn der Antragssteller alle Voraussetzungen erfüllt. Zugleich appelliert der Ortschaftsrat an das Regierungspräsidium in Stuttgart als Genehmigungsbehörde, die Bedenken der Bürger ernstzunehmen und die Gutachten unter dem Blickwinkel der Bürgerbedenken abzuwägen. – Zeitgleich tagte in Arnach ebenfalls der Ortschaftsrat und befasste sich mit demselben Thema.
Aulendorf – Mit Spannung wurde das diesjährige Frühjahrskonzert des Tannhauser Musikvereins erwartet. Vergangenen September gab die langjährige und verdiente Dirigentin des Vereins, Vanessa Leuter, den Taktstock zurück. Bereits im Oktober war ein neuer musikalischer Leiter gefunden, sein Name: Siegfried Fürst. Neue Dirigenten ändern Stil und Gewohnheiten eines Klangkörpers. Daher war nur gut, dass der Samstag vor der Karwoche diesmal erst auf Mitte April fiel. Stabführender und Ensemble hatten etwas Zeit für Neues. Der lang anhaltende Schlussapplaus der Besucher bewies es überzeugend: Fürst schaffte mit seinen Tannhauser Musikern einen gelungenen Einstand.
Seibranz – Zehn Jahre Backhäusle Seibranz e.V. – dieses Jubiläum möchten wir gerne am Samstag, 10. Mai, ab 17.00 Uhr bei uns am Backhaus (Sigebrandstraße 38) mit Euch feiern.
Arnach – Am 28. März hielt der SV Arnach seine ordentliche Mitgliederversammlung im Vereinsraum (Alte Schule) in Arnach ab. Vorstand Berthold Schöllhorn begrüßte alle Ehrenmitglieder, das Vorstandsteam, Abteilungsverantwortliche, Übungsleiter sowie alle Aktiven und Passiven. Des Weiteren begrüßte er den neu ins Amt gewählten Ortsvorsteher Manfred Braun, die Vertreter des Fördervereins Sportjugend Arnach sowie die Vertreter der örtlichen Vereine.
Beuren – Der Chor Vivente dankt allen, die mit ihm das Jubiläum 40 Jahre beim Konzert gefeiert haben: Publikum, Unterstützern und Helfern sowie ehemaligen Sängerinnen und Sängern. Sie alle haben den Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Petra Springer ist nicht mehr Eventmanagerin bei der Kurhaus-Genossenschaft. Wir kennen die näheren Umstände nicht. Und es ist nichts Ungewöhnliches, wenn man im Arbeitsleben getrennte Wege geht.
Arnach – Am vergangenen Donnerstag (10.4.) wurde der Feinbelag auf der Ratperoniusstraße in Arnach aufgebracht. Seite Freitag, 11. April, ist die Straße wieder befahrbar.