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    „Kirchengemeinde 3.0 – wenn die Pfarrei den Ort verlässt“

    Informationen und Diskussionsrunde zur Reform der katholischen Kirchengemeinden

    veröffentlicht am: 19.04.2026
    Autor: Joachim Stehle, Kath. Kirchengemeinde Aulendorf
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Aulendorf- Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 28. April, um 19.00 Uhr, im Gemeindehaus St. Martin, Kolpingstraße 4, Aulendorf. Für die einen ist es das Festhalten an bisherigen Traditionen, für die anderen schlichte Notwendigkeit, sich für die Zukunft neu aufzustellen. Aber was soll folgen und wie sieht diese neue Zukunft vor Ort aus? Hinterlässt die Reform eine wüste Leere oder bietet sich tatsächlich die Perspektive für das Bewahren von guten Einrichtungen und das Herausbilden neuer Prozesse?

    Wo schließen sich Türen und welche tun sich auf? Wächst da etwas zusammen, was nur scheinbar zusammengehört oder wird nur vollzogen, was sich schlicht aufdrängt? Der Arbeitskreis Erwachsenenbildung der kath. Kirchengemeinde St. Martin, Aulendorf, stellt sich dieser Frage und den damit verbundenen Herausforderungen und hat eine öffentliche Schwerpunktveranstaltung organisiert. Diese findet statt am Dienstag, 28. April, um 19.00 Uhr, im Gemeindehaus St. Martin, Kolpingstraße 4, Aulendorf.

    Die Frage der Sturkturreform hat weitreichende Bedeutung und ebensolche Auswirkungen – nicht nur für die betroffenen Kirchengemeinden selbst, sondern darüber hinaus auch für die Kommune und die gesamte Einwohnerschaft, gleich welcher Konfession und Einstellung zur katholischen Kirchengemeinde; denn diese nehmen vielfach auch öffentliche Aufgaben und Angebote wahr, die über den eigentlichen (pastoralen) Hintergrund hinausgehen: seien es Kindergärten, Sozialstationen, Nachbarschaftshilfe, caritative Hilfen, Büchereien, Jugendarbeit und vieles mehr. Damit ist klar vorgegeben, dass das Wirken der Kirchengemeinden vor Ort unmittelbare Änderungen erfahren wird, allein schon durch geringere Finanzmittel, die sich dann auf größer gewordene „Raumschaften“ aufteilen werden.

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    Referent: Dr. Ansgar Krimmer

    Für den Abend konnte als Referent Herr Dr. Ansgar Krimmer gewonnen werden. Er ist Dekanatsreferent bei dem Dekanat Allgäu-Oberschwaben und von Anfang an eng mit den Fragen der Strukturreform befasst und daher in der Lage, kompetent und objektiv die Ausgangslage, Modelle und Entwicklungen darzustellen. Auch wenn die örtliche Kirchengemeinde sich bereits ein Bild gemacht und ein Votum abgegeben hat – der Prozess dauert an, ist mit den benachbarten Seelsorgeeinheiten abzustimmen und wird letztlich vom Bischof bestätigt oder entschieden. Nach dem Anker-Referat von Dr. Krimmer besteht ausreichend Zeit und Gelegenheit, auf Fragen einzugehen, auch solche zu den Folgen eines erst noch umzusetzenden Modells der neu zu bildenden „Raumschaft“.

    Dem Arbeitskreis Erwachsenbildung der kath. Kirchengemeinde St. Martin ist es wichtig, diesen Prozess mittels Information und der Gelegenheit zur Aussprache intensiv zu begleiten und so auch die Interessen aller von der Strukturreform Betroffenen oder hieran Interessierten wahrzunehmen. Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Erwachsenen.Bildung der kath. Kirchengemeinde Aulendorf.

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    Joachim Stehle, Kath. Kirchengemeinde Aulendorf
    veröffentlicht am
    19.04.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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