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    Berichte der verschiedenen Gruppen

    Mitgliederversammlung von Bürger für Bürger

    Foto: BfB
    Das Führungsteam von „Bürger für Bürger“. Unser Bild zeigt von links nach rechst Heribert Pohl, Peter Killat, Doris Kurzhagen, Monika Brauchle, Margret Kehle, Heidemarie Kuon, Hanspeter Mauch, Sabine Mauch, Gaby Hüber, Josef Matheis.
    veröffentlicht am: 26.10.2026
    Autor: Doris Kurzhagen, Bürger für Bürger
    Lesedauer: ca. 4 Minuten

    Kisslegg – Interessiert verfolgten die Anwesenden die Berichte der Untergruppen des Vereins, die ganz unterschiedliche soziale Bereiche abdecken.

    Das Cafe Vergissmeinnicht als Angebot für dementiell erkrankte Mitbürger ist auch offen für Menschen, die Gemeinschaft suchen und gerne bei den vielfältigen Aktivitäten dabei sein möchten. Das gemeinsame Singen, die Gespräche bei Kaffee und Kuchen und auch die Bewegungsaktivitäten kommt bei allen Gästen gut an, berichtete Heidemarie Kuon, die Leiterin des Angebotes.

    Sieben ehrenamtliche Helferinnen bilden ein verlässliches Team und sorgen für eine freundliche und fröhliche Atmosphäre und eine gute Betreuung der Gäste.

    Peter Reischmann, ehrenamtlicher Rentenberater, konnte wegen einer Fortbildung selbst nicht anwesend sein und so übernahm der 2. Vorsitzende Josef Matheis und berichtete über die enorme Steigerung der Beratungstermine in diesem Bereich. Waren es 2025 210 Beratungen im Kaplaneihaus und 120 am Telefon, so waren es Ende September bereits 165 vor Ort und 145 telefonische Beratungen. Statt eines Beratungstages in der Zeit von 12 – 20 Uhr wird immer öfter ein zweiter Tag erforderlich.

    Peter Killat, Vorstand des Freundeskreis Asyl, gab seiner Freude Ausdruck, dass der Verein unter dem Dach von Bürger für Bürger e.V. doch von mancher Arbeit befreit ist und sich anderen sozialen Aufgaben zuwenden kann, wie z.B. dem Kleiderladen. Dieser kann mit Unterstützung der Gemeinde seine wichtige Funktion erfüllen.

    Das Thema Asyl ist nach über einem Jahrzehnt in den Händen hauptamtlicher Kräfte und die Mitglieder des Freundeskreises machen nach wie vor Beratung und bieten punktuell Hilfen an, sind aber inzwischen weitaus weniger gefordert.

    Die größte Untergruppe des Vereins ist die Organisierte Nachbarschaftshilfe mit Gaby Hüber und Rita Kohler als Einsatzleitung. Auch hier war es keine Überraschung, dass die Zahlen in jeder Hinsicht weiter steigen. Nach 9 Monaten in diesem Jahr nähert sich die Anzahl der Einsatzstunden von 4 300 der Anzahl von 4 800 im gesamten Jahr 2025 an. Auch bei den gefahrenen Kilometern ist jetzt schon erkennbar, dass die Anzahl des Jahres 2025 von 36 000 km übertroffen werden. In 96 Einsatzhäusern sind 41 Frauen und 11 Männer als Helfende tätig, darunter 8 Jugendliche mit vielfältigen Aufgaben, darunter auch das Angebot des Cafes im Ulrichspark und die Kinderbetreuung.

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    Die Vorsitzende Doris Kurzhagen nahm den Faden auf und legte dar, dass die Zunahme der auf diese Unterstützung angewiesenen Mitbürger und Mitbürgerinnen auch auch ein Anwachsen der Arbeitsstunden für alle Beteiligten nach sich zieht. Glücklicherweise konnte mit Sabine Mauch für die Übernahme des Rechnungswesens eine weitere kompetente Kraft gewonnen werden. Damit einher geht die weitere Digitalisierung in der Nachbarschaftshilfe, um für die Zukunft noch professioneller mit den Herausforderungen umzugehen.

    Sie zeigte sich auch erfreut, dass sich mit dem anstehenden Umzug in das Büro im Bürgerhaus Löwen die Arbeitsbedingungen verbessern und durch die Barrierefreiheit der Zugang für Hilfesuchende erleichtert wird.

    In ihrem Bericht ging sie auf die Arbeit des Löwenbeirates ein, in dem sie mit Kassier Hanspeter Mauch die Interessen des Vereins vertritt. Erfreut zeigte sie sich über das erarbeitete Nutzungskonzept und die gute Zusammenarbeit mit Susi Mennig von der Herz und Gemüt-Stelle und Daniela Winter, zuständig für die Seniorenarbeit in der Verwaltung.

    Ein Überblick über die anstehenden Aufgaben, den Umzug des Büros und die erwachsenden Möglichkeiten durch die Übernahme von Verantwortung im Bürgerhaus Löwen schloss sich an.

    2027 besteht der Verein „Bürger für Bürger“ in Kißlegg 10 Jahre, der sich in dieser Zeit weiterentwickelt hat und auch zukünftig mit den Herausforderungen des demographischen Wandels neue Aufgaben angehen wird. Das breite Bündnis der beiden Kirchen und der bürgerlichen Gemeinde, auf dem der Verein gründet, wird das weiterhin möglich machen.

    Kassenbericht

    Hanspeter Mauch, langjähriger Kassier und bis Ende des Jahres noch verantwortlich für das Rechnungswesen der Nachbarschaftshilfe, zeigte sich, wie die Jahre zuvor, erfreut über die finanzielle Entwicklung des Vereins, die Reduzierung des Abmangels in der Nachbarschaftshilfe, die Spendenbereitschaft und das Anwachsen der Mitgliederzahl auf 226. Seine kompetente Rechnungsführung wurde durch die Kassenprüferinnen Gerti Müller und Irene Vanmarcke bestätigt. Walter Kuon übernahm wieder einmal gerne und professionell die Entlastungszeremonie und freute sich als einer der Gründungsväter des Vereins über die positive Entwicklung.

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    Doris Kurzhagen, Bürger für Bürger
    veröffentlicht am
    26.10.2026
    Lesedauer: ca. 4 Minuten
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