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Wangen – Da kann es draußen noch so herbstlich kühl und grau sein – die neue Außensportanlage unterhalb der Turnhalle in Niederwangen bringt bei der offiziellen Übergabe ein Leuchten in alle Gesichter. Und auch in der Turnhalle hat sich viel getan in den letzten Monaten. Bislang wurden insgesamt rund 850 000 Euro investiert – und 2027 wird die Hallensanierung fortgesetzt.
Die bisherige Außensportanlage war nach 30 Jahren abgenutzt und musste erneuert werden. Gemeinsam mit dem Tiefbauamt haben sich Ortschaft und Schule die jetzige Neuerung überlegt. Denn anstelle der alten, großen Sportfläche ist eine zweigeteilte Anlage entstanden. Auf der einen Seite wird weiterhin auf rotem, federndem Untergrund Handball oder Basketball trainiert. Auf der anderen Seite wurde ein Fußball-Court gebaut. Richtung Wiese gibt es drei Laufbahnen mit Sprunggrube für den Weitsprung. Binnen eines halben Jahres wurde die neue Anlage laut Martin Jörg vom Fachbereich Tiefbau hergestellt. Gekostet hat sie 400 000 Euro.
Oberbürgermeister Michael Lang dankte bei der offiziellen Übergabe allen am Bau Beteiligten, insbesondere den Vertretern der Ortschaft sowie den Firmen Sportrasen Hänsler für Planung und Bauleitung sowie Haas für die Ausführung. So ging der Bau der Sportanlage innerhalb von drei Monaten über die Bühne. Der letzte Fußball-Court sei 2006 zur Weltmeisterschaft in Neuravensburg gebaut worden, sagte OB Lang. „Ich bin sicher, dass der schöne Platz von allen, die gern Fußball spielen, gern genutzt wird“, sagte OB Lang. Das war auch die Idee der Dorfgemeinschaft, wie Ortsvorsteher Roland Hasel sagte. Kaum waren die neuen Sportplätze fertiggestellt, zeigte sich nach seinen Worten, dass nicht nur der Fußball-Court, sondern auch das Basketballfeld auf dem neuen, roten Platz viele Fans hat.
Auch in die Turnhalle wurde investiert
Bernhard Ohlinger, der sich um die Instandhaltung städtischer Gebäude kümmert, erläuterte das Projekt, das auch im kommenden Jahr noch weitergeführt wird, aber bereits jetzt große Freude bereitet. Bisher wurde die Halle von außen über Glasbausteine belichtet – ein Baumaterial, das typisch war für die Bauzeit Anfang der 1960er Jahre. Sie wurden durch großflächige Fenster ersetzt. Ganz einfach war dies aus Gründen der Konstruktion nicht. Aber zusammen mit der neuen Dämmung hat sich der Aufwand gelohnt. Denn es zeigt sich bereits, dass die Sanierung zu einem geringeren Heizungsverbrauch führt, wie Ohlinger sagte. Im kommenden Jahr wird nun auch die Hallendecke saniert, die Beleuchtung modernisiert, und die restlichen Außenwände werden gedämmt. Damit dürfte dann auch eine weitere Energieeinsparung einhergehen.
Notwendig war es auch, die Sanitäranlagen komplett zu überholen. So wurden Umkleiden, Duschen und Toiletten erneuert. Eine Toilette wird komplett ebenerdig erreichbar sein, wenn auch die Außenstufe am Haupteingang abgeflacht ist, wie Ortsvorsteher Roland Hasel ergänzte.
Die Sanierung der Sanitärräume kostete 350 000 Euro, die der Fensterseite 100 000 Euro. Angesichts der Zahlen OB Lang blickte auf die Gesamtstadt und sagte: „Die letzte Turnhalle, die wir gebaut haben, ist die Lothar-Weiß-Halle. Sie kostete damals 1,5 Millionen Euro. Heute würde sie etwa 10 Millionen kosten. Als Stadt haben wir 200 Gebäude zu unterhalten. Es ist ein großes Thema, dass sie alle in einem ordentlichen Zustand sind.“




































