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Gospelchor Aitrach

Ein musikalischer Sommerabend mit dem Gospelchor Aitrach

Foto: Ulrich Gresser
Chorleiterin Birgit Werner inmitten ihrer Sängerinnen und Sänger, als ihr zu Ehren die ganze Kirche zum Geburtstag gratulierte.
veröffentlicht am: 30.07.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Aitrach – Der Gospelchor Aitrach, der im Frühjahr sein 30-jähriges Konzertjubiläum feierte, lud Freunde von Gospels, Spirituals und afrikanischen Liedern zu seinem schon zur Tradition gewordenen Sommerkonzert in die Aitracher Pfarrkirche St. Gordianus und Epimachus ein, die wie immer bei Auftritten des Chores vollbesetzt war und die an diesem Abend den Gästen noch ein Zusatz-Zuckerl bot.

In das Konzert startete der Chor, den wie immer Birgit Werner in mitreißender, bewährter Manier musikalisch anleitete, vor der Begrüßung durch Vorstand Peter Litzbarski mit einem modernen, den Chor sofort fordernden Gospel: „Lord I know I´ve been Changed“. Dies sei auch die Kernaussage des gesamten Konzertes: „Veränderung geschieht, das ist das einzig Konstante im Leben und wir dürfen das positiv sehen und annehmen,“ sagte die erstmals die Moderation bei einem Konzert übernehmende und „brandneue “ Sängerin Julia Trebtau dazu.

Es folgten „Singa Jesu“ aus Uganda und „Singabahambayo“ aus Südafrika, die die positive Religiosität des afrikanischen Kontinents gut zum Ausdruck brachten.

„Holy water“ mit Peter Barensteiner als Solisten, „Servants Prayer“ mit Andrea Baumgärtner und „Higher and Higher“ mit Hugo Seitz zeigten auf, dass man Höhen und Tiefen im Leben überwindet, wenn man sich seiner Kraftquelle, den Glauben, bewusst wird.

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„He looked beyond my fault“ und „Freedom“ waren die nächsten Gospels mit den Botschaften: Gott sieht deine Fehler und dass du für deinen weiteren Lebensweg Vergebung brauchst. Sich selbst und andere zu lieben führt schließlich zur Freiheit.

„Use me lord“ und „Thank you“. „Jeder hat seinen Teil im Leben beizutragen. Wirklich leben bedeutet: nehmen aber noch viel mehr geben. Und wir dürfen das dankbar als unseren Auftrag annehmen und mit Freude ausfüllen.“ Mit diesen Worten kündigte die Moderatorin diese Lieder an.

Wie kann man ein Konzert – das sich auch der Aitracher Bürgermeister Thomas Kellenberger nicht entgehen ließ – mit diesen Botschaften besser beenden als mit „dem“ Gospel schlechthin, das in der mitreißenden Version der Edwin Hawkins Singers vor sechs Jahrzehnten Gospelmusik weltweit aus dem Nischendasein ins Rampenlicht der Musikwelt beförderte: „Oh happy day“ mit Hugo Seitz als Solisten sollte den Schlusspunkt setzen. Doch so einfach ließ das begeisterte Publikum die Sängerinnen und Sänger nicht ziehen. Und dann war dann auch etwas zu feiern: Chorleiterin Birgit Werner bekam auf Initiative von Susanne Steinle noch von der ganzen Kirche zu ihrem runden Wiegenfest ein Geburtstagsständchen gesungen, ehe der Chor mit der Zugabe „Long as I got King Jesus“ noch einmal mit Andrea Baumgärtner als Solistin das Feuer der Begeisterung anfachte.

Mit dem Gospel, das selbst von „The Boss“ Bruce Springsteen schon gecovert wurde, verabschiedete sich der Chor im Wortsinne vom Publikum: „This little light of mine“. Nicht ohne es aber zur Geburtstagfete auf der anderen Straßenseite der Kirche einzuladen.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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veröffentlicht am
30.07.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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