
Kontakt
Redaktion
Anzeigen
Aitrach – Ermittlungen unter anderem wegen Nötigung im Straßenverkehr hat die Polizei gegen den Lenker eines weißen BMW eingeleitet, der am Sonntag auf der A 96 einen Skoda-Fahrer derart ausgebremst hat, dass ein Rückstau entstand. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Leutkirch wurde kurz vor 17 Uhr zwischen den Anschlussstellen Aitrach und Aichstetten auf den auf der Überholspur stehenden Skoda aufmerksam, hinter dem bereits einige weitere Autofahrer zum Stillstand gekommen waren.
Bei einer anschließenden Kontrolle des 22-jährigen Skoda-Lenkers gaben dieser sowie weitere Zeugen an, dass der BMW-Fahrer bereits in Memmingen dicht auffuhr. Als der 22-Jährige am Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung auf rund 180 km/h beschleunigte, soll der BMW-Fahrer ihm weiterhin dicht aufgefahren sein, und unter anderem beleidigende Gesten gezeigt haben. Im weiteren Verlauf soll er den Skoda rechts überholt, sich wieder vor diesen gesetzt und auf der Überholspur bis zum Stillstand abgebremst haben. Sowohl der 22-Jährige als auch mindestens acht nachfolgende Fahrzeuglenker mussten ebenfalls stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern.
Der BMW-Fahrer stieg aus seinem stehenden Fahrzeug aus, beschimpfte den 22-Jährigen und schlug mehrfach gegen dessen Fahrzeugscheibe. In der Folge fuhr er weiter in Richtung Lindau. Trotz einer sofortigen Fahndung konnte die Polizei den BMW-Fahrer, dessen Kennzeichen bekannt ist, nicht mehr antreffen. Die Verkehrspolizei Kißlegg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und geht ersten Hinweisen auf den Fahrer nach. In diesem Zusammenhang bitten die Beamten weitere Fahrzeuglenker, die durch die Fahrweise und das Bremsmanöver des BMW-Lenkers gefährdet wurden, sowie weitere Zeugen, sich unter Tel. 07563/9099-0 zu melden.

























