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Die 59-Jährige, die in ihrem Leben mehr als 5000 Geburten geleitet hat, wechselte aus Tettnang zurück nach Ravensburg

Dr. Birthe Fink-Oldach ist neue Oberärztin in der Frauenklinik am EK

Foto: Jürgen Schattmann/OSK
Dr. Birthe Fink-Oldach
veröffentlicht am: 22.06.2026
Autor: Jürgen Schattmann/OSK
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Ravensburg – Dr. Birthe Fink-Oldach ist seit Juni neue Oberärztin in der Frauenklinik am St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg und verstärkt dort das Team von Chefärztin Dr. Martina Gropp-Meier. Die 59-Jährige arbeitete bereit von 2000 bis 2003 am EK, zuletzt war sie 23 Jahre lang in Tettnang tätig. In Ravensburg wird sie in der Geburtshilfe und in der Gynäkologie tätig sein.

In Tettnang galt Dr. Birthe Fink-Oldach wegen ihrer fachlichen Kompetenz und Empathie auch als „Miss Geburtshilfe“. Mehr als 5000 Babys hat die Mutter zweier erwachsener Töchter als Ärztin mit zur Welt gebracht. Was man für eine gelungene Geburt braucht, weiß kaum einer besser als sie: „Es hilft, wenn man Ruhe, Gelassenheit, Geduld und Herzlichkeit hat und auch ausstrahlt“, sagt sie, „wenn man sich Zeit nimmt und immer ein offenes Ohr hat für die Wünsche der Mutter.“

Dr. Birthe Fink-Oldach ist in Mönchengladbach geboren und legte in Viersen am Niederrhein ihr Abitur ab. Ihr Medizinstudium absolvierte sie in Freiburg. Im Heilig-Geist-Krankenhaus Kempen arbeitete sie drei Jahre lang als Assistenzärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, im Krankenhaus Mönchengladbach-Neuwerk vier Jahr lang. Dort legte sie 1999 auch ihre Facharztprüfung ab. Nach Ravensburg wechselte sie auch deswegen, weil ihr Ehemann aus Oberschwaben stammte. Unter dem damaligen Chefarzt Dr. Frank Stoz arbeitete Dr. Birthe Fink-Oldach drei Jahre als Fachärztin, ehe sie als Oberärztin nach Tettnang wechselte.

„Nach der Schließung des dortigen Krankenhauses war mir klar, dass ich unbedingt in eine größere Frauenklinik mit angeschlossener Kinderklinik und hohen Geburtenzahl wollte, auch weil ich die Zusatzqualifikation für spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin und das MIC-II-Zertifikat für laparoskopische und endoskopische Eingriffe besitze. Ich freue mich darüber, in einer so modernen und auch ästhetisch schönen Klinik arbeiten zu dürfen mit Räumen und Geräten auf neuestem Stand. Es ist ein großes Krankenhaus, und doch ist es heimelig im Team, jede Abteilung hat ihre eigenen Räume. Es ist auch schön, dass ich bereits Mitarbeitende von damals getroffen habe. Einige Hebammen haben sich sehr gefreut über das Wiedersehen“, sagt Dr. Fink-Oldach. Mit Oberärztin Lucia Majdlenova, ebenfalls bis 2024 in Tettnang tätig, teilt sie sich das Büro. Mit ihr wechselten auch zwei Assistenzärztinnen an die Ravensburger Frauenklinik: Dr. Felicitas Höfer und Dr. Anita Pop.

Frauenärztin ist Dr. Fink-Oldach deshalb geworden, weil das Fach „enorm vielseitig und komplex ist und immer neuen Herausforderungen mit sich bringt, egal ob in der Chirurgie, in der Geburtshilfe oder diagnostisch“. Abschalten kann sie am besten beim Laufen. In Stockholm, Rom und Berlin lief die Oberärztin bereits beim Marathon mit, und natürlich auch beim Drei-Länder-Marathon am Bodensee. „Laufen ist wie Meditation, nur besser“, sagt sie. „Man kann unheimlich viel abarbeiten beim Laufen, sich neue Ideen holen und vor allem Stress abbauen.“

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Jürgen Schattmann/OSK
veröffentlicht am
22.06.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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