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Turn- und Festhalle Eintürnenberg

Liederkranz Eintürnen hat traditionell zum Muttertagskonzert eingeladen

Foto: Ulrich Gresser
Der gemischte Chor stand bei einem Stück gemeinsam mit dem Kinderchor auf der Bühne.
veröffentlicht am: 12.05.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Eintürnen – Den Auftakt in das Konzert, durch das wie immer souverän Berthold Leupolz führte und der das Konzert mit einem Maien-Gedicht eröffnete, machte der gemischte Chor unter der Leitung von Alexander Dreher des Liederkranzes Eintürnen mit dem Lied „Nette Begegnung“ von Oliver Gies, für das sich die Sängerinnen nett miteinander plauschend auf der Bühne versammelten.

Lorenz Mayerhofer steht immer für qualitativ hochwertige Chorsätze mit wunderbar eingängigen Melodien. So auch „Der Weg zu Dir“, eine alpine Liebes-Ballade im A-cappella-style, am Klavier souverän begleitet von Renate Schiele. Die Ballade knüpft nahtlos an seine beliebten alpinen Chor-Balladen an, wie Übern See oder an seine Chorbearbeitungen von Hubert von Goisern-Hits wie „Weit, Weit Weg“ oder „Hearst es net“ an. Heimatgefühle brachte Moderator und Sänger Berthold Leupolz beim nächsten Lied „Im Dorf wo ich geboren bin“ von den Dorfrockern mit dem Schwenken einer Eintürner Flagge zum Ausdruck.

Im zweiten Programm-Teil zeigte der gemischte Chor, wie es bei einem vierstimmigen Chor klingt, oder auch nicht, wenn etwa eine Stimme fehlt: Nur gemeinsam klingt der Chor gut, wenn Sopran und Alt, Tenor und Bass perfekt zusammenspielen. „Frauen sind anders!?“ stellt Hans Unterweger in seinem gleichnamigen Lied fest und schildert mit feinem Humor die angeblichen Besonderheiten, die das weibliche Geschlecht angeblich im Vergleich zum männlichen aufweist. Um dann am Ende noch die (uralte) Frage zu klären: „Wer, verdammt ist Alice?“ Und das mit Hilfe des Publikums, das im Anschluss dann auch vehement eine Zugabe forderte – und auch bekam.

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Auch der Schulchor der Grundschule war dabei

Gemeinsam mit den „Großen“ auf der Bühne zu stehen, dieser Traum erfüllte sich für die Kids des Schulchores der Grundschule Eintürnen. Er ist ein Projekt von Nathalie Schele, die den Chor bei seinem gemeinsamen Auftritt leitete und am Klavier begleitete. Mit „Karamell“ aus der Schule der magischen Tiere eröffneten sie ihren Programm-Teil. „Die ganze Welt ist voll Musik“ sollte es überall heißen, denn so lautet einer der Leitsätze von Chorsängerinnen und -sängern: „Böse Menschen haben keine Lieder.“ Mit einer ganz besonderen Choreographie bedankten sich die Kinder bei ihrem letzten Lied bei ihren Müttern „Danke Mama“ aus den Lichterkindern von Florian Bauer. Etwas Besonderes hatten sich die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes für die Gäste einfallen lassen: Jede Mutter erhielt als ganz besonderes Geschenk ein rot verpacktes Schokoladenherz.

Der gemischte Gastchor, die „Klangwelt Bergatreute“, geleitet von der jungen Dirigentin Eva Maria Kunke und am Klavier von Nathalie Schele unterstützt, eröffnete seinen Konzertteil mit der Einladung von Otto Groll „Sing mit mir“, ehe die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit Lorenz Maierhofer nach Südamerika „Un poquito Samba“ und die Karibik „The Scat Calypso“ aufbrachen. Mit „dem“ Maierhofer-Hit schlechthin, dem schon erwähnten „Übern See“, startete die Klangwelt Bergatreute in ihren zweiten Konzertteil. Ihm ließ der Chor „Can you feel the love tonight“ aus dem Soundtrack von „König der Löwen“– geschrieben von Elton John und auch zu einem Welthit gemacht, folgen, ehe sie mit dem Gospel All Day, all Night das Konzert beenden wollten. Aber nach dem Willen des Publikums die Bühne erst nach einer Zugabe, „Barbara Ann“ verlassen durften.

Für die moderne, poppige Seite des Chorgesanges ist beim Liederkranz Eintürnen der Chortissimo Chor zuständig. Der Chor, dessen Leitung seit vielen Jahren bei Daniela Apel liegt und die früher auch schon den Kinderchor geleitet hatte, aus dem auch so musikalische Schwergewichte wie Berthold Leupolz hervorgegangen sind, begann ihren Konzertteil mit der Liebeserklärung von Rosenstolz „Liebe ist alles“, den „Chasing cars“ von Snow Patrol und dem Oliver Gies Song „Ich seh Dich“ im ersten Teil; dann packten sie, am Klavier von Renate Schiele begleitet, beim zweiten Teil einige Welthits aus. „You are the Reason“ von Calum Scott oder „A Million Dreams“ aus The Greatest Showman bis zum „Regentanz“ von Toto mit „Africa“ , das vom Keyboarder der Gruppe in den 80er Jahren geschrieben wurde, als auf dem afrikanischen Kontinent eine Dürre-Katastrophe wütete. Natürlich durfte auch Chortissimo, bei dem einige neue und auch viele junge Gesichter mit auf der Bühne standen, selbige nicht ohne Zugabe verlassen, nämlich dem fulminanten Olympia-Song „Carriers of the light“.
Text und Bilder: Uli Gresser

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