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Sipplingen – Bei einem schweren Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in der Ortsmitte von Sipplingen (Bodenseekreis) am Samstagabend (9.5.) hat ein vierjähriges Kind sein Leben verloren.
Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen zufolge hatte das Mädchen mit einem Laufrad kurz vor 19.30 Uhr trotz geschlossener Halbschranken den Bahnübergang an der Seestraße befahren und wurde dabei von einem herannahenden Regionalexpress, der von Überlingen in Richtung Radolfzell fuhr, trotz Gefahrenbremsung erfasst. Hierdurch erlitt die Vierjährige lebensgefährliche Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort erlag sie in der Nacht ihren schweren Verletzungen.
Neben der örtlichen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und einem Notfallmanager der Deutschen Bahn waren auch Betreuungskräfte des Sanitätsdienstes und der Psychosozialen Notfallversorgung am Einsatzort und kümmerten sich um Angehörige, Zeugen und die rund 65 Zugfahrgäste. Von den Insassen wurde nach derzeitigem Stand niemand körperlich verletzt.
Die Verkehrspolizei Ravensburg hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs übernommen. Hierzu bitten die Beamten mögliche weitere Zeugen, die den Geschehensablauf beobachtet haben und noch nicht befragt wurden, sich unter Tel. 0751/803-0 zu melden. Die Bundespolizei war ebenfalls am Unfallort und unterstützte die Unfallermittlungen.

























