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Nach der Melodie zu singen: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“
Es klappert die Windmühl’ am rauschenden Bach,
klipp-klapp,
bei Tag und bei Nacht sind die Anwohner wach,
klipp, klapp.
Sie dreht dort im ständigen, lärmenden Kreis,
nach einer dem Menschen nervtötenden Weis,
klipp, klapp, klipp klapp, klipp klapp.
Wo einstens das Mühlrad sich drehte aus Stein, klipp …
und mahlte den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp …
da drehn sich Windräder aus Holz und Chemie
und mahlen Insekten zu tödlicher Brüh. O je …
Wo früher das Rauschen der Blätter im Wald, so schee …
da rauschen jetzt Blätter in Rotorgestalt, o je …
Sie machen mit Abrieb manch giftigen Dreck
und sind in der Landschaft ein übler Schandlfleck. O je …
Wo früher der Milan kreist’ ohne Gefahr, so schee,
hoch schwebend der König der Lüfte er war, so schee,
da kreisen heut mächt’ge Windflügel im Wind,
und g’schredderte Vögel die Opfer nun sind. O je …
Und wenn einst im Allgäu die Windräder stehn, o je,
doch wegen der Flaute die Flügel nicht geh’n, o je,
dann wird der Atomstrom vom Ausland bestellt,
die Rechnung dafür wird dem Bürger gestellt. O je …
Politiker haben sich dies ausgedacht, o je,
die Lobby sich daher ins Fäustchen still lacht, o je,
die „Windhunde“ wittern beim Windrad viel Lohn, o je,
wenn schenket der Staat ihnen viel Subvention, o je …
Wenn goldene Frucht so das Windrad nun trägt, klipp …
die Geldmühle klappernd die Räder bewegt, klipp …
dann werden Milliarden vom Winde verweht,
der Bürger mit Steuern gerad’ dafür steht. O je …
Wo früher Naturschutz hatt’ Priorität, so schee,
der Windradbau heute im Vordergrund steht, o je,
die Grünen, sie wechseln (man ahnt es ja schon)
die Haut g’rade so wie das Chamäleon. O je …
Wenn einstens das Windrad wird brechen entzwei, o je,
da hört man im Lande manch großes Geschrei, o je,
und mit ihnen werden dann brechen auch die,
die dieses durchsetzten mit Ideologie. O je…
Text: Berthold Büchele































