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Pfullendorf – Am Samstag um ca. 19.00 Uhr kam es bei Herdwangen-Schönach (bei Pfullendorf) zu einer Notlandung eines elektrischen Ultraleichtflugzeugs. Die Notlandung führte zu erheblichem Sachschaden am Propeller und am Fahrwerk des Flugzeugs, der auf geschätzte 45.000 Euro taxiert wird.
In 10 Metern Höhe
Der Pilot, der alleine an Bord war, war vom Flugplatz Pfullendorf mit Ziel Flugplatz Radolfzell gestartet. Kurz nach dem Start, in einer Höhe von etwa 10 Metern, bemerkte der Pilot einen plötzlichen und starken Leistungsverlust des Flugzeugs. Umgehend entschied sich der Pilot, zum Ausgangsflugplatz Pfullendorf zurückzukehren. Im Rahmen dieser Maßnahme leitete er eine Kehre ein und fuhr das Fahrwerk des Flugzeugs wieder aus. Aufgrund des rapiden Höhenverlusts sah sich der Pilot gezwungen, eine Notlandung auf einer nahegelegenen Wiese durchzuführen. Dabei überfuhr das Flugzeug während der Notlandung einen quer verlaufenden, leicht erhöhten Feldweg, was zu einer Drehung des Flugzeugs führte. Nach etwa 30 Metern kam das Ultraleichtflugzeug in einem angrenzenden Acker zum Stehen. Glücklicherweise konnte der Pilot das Cockpit unverletzt und selbstständig verlassen. Die genauen Ursachen für den Leistungsverlust des Ultraleichtflugzeugs und die Handlung des Piloten sind Gegenstand laufender Ermittlungen.























