Bad Wurzach – Anlässlich des 25. Todestages von Senator Friedrich Schiedel haben die Stadt Bad Wurzach, die Witwe Ulrike Schiedel sowie Vertreter der Friedrich-Schiedel-Stiftung beziehungsweise aus Stiftung, Jury und Beirat des Friedrich-Schiedel-Literaturpreises im Rahmen einer kleinen, würdevollen Feier des Verstorbenen gedacht. Der eigentliche Todestag hatte sich bereits am 28. März gejährt, aus terminlichen Gründen wurde die Gedenkfeier am 11. April nachgeholt.
Als Zeichen der Erinnerung und des Respekts wurde von der Stadt Blumenschmuck am Grab auf dem städtischen Friedhof niedergelegt. Neben Bürgermeisterin Alexandra Scherer und dem Juryvorsitzenden der Literaturpreisstiftung Dietrich von Buttlar verlieh auch Stadtpfarrer Stefan Maier der Feier mit nachdenklichen Worten einen besonderen Rahmen.
Ehrenbürger und Stifter
Senator Friedrich Schiedel, Ehrenbürger der Stadt Bad Wurzach, bleibt untrennbar mit der Entwicklung und Förderung des Gemeinwesens vor Ort verbunden. Sein vielfältiges Engagement wirkt bis heute nachhaltig fort. So stiftete er unter anderem den renommierten Friedrich-Schiedel-Literaturpreis, der das kulturelle Leben der Stadt bereichert und weit über die Region hinaus Anerkennung findet.
Darüber hinaus unterstützt die Friedrich-Schiedel-Stiftung zahlreiche soziale und bildungsbezogene Initiativen. Dazu zählen etwa die Aktion „Herz & Gemüt“, die sich insbesondere für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzt, oder die Begabungsförderung am Gymnasium Salvatorkolleg. Auch bei wichtigen Bauprojekten in der Gemeinde, wie dem Freibad in Hauerz oder der Friedrich-Schiedel-Halle in Dietmanns, zeigte sich seine Verbundenheit zur Stadt durch großzügige Unterstützung.

Am Grab von Senator Friedrich Schiedel. Foto: Stadt Bad Wurzach
Bürgermeisterin Alexandra Scherer betonte im Rahmen des Gedenkens die große Bedeutung Schiedels für Bad Wurzach: „Die Stadt ist Senator Friedrich Schiedel zu großem Dank verpflichtet. Sein außergewöhnliches Engagement und seine nachhaltige Förderung haben unsere Stadt in vielfältiger Weise geprägt und wirken bis heute fort.“ Der 25. Todestag biete Anlass, innezuhalten und das Andenken an einen besonderen Förderer und Ehrenbürger wachzuhalten, dessen Wirken weit über seine Lebenszeit hinaus Bestand hat.








