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Bad Wurzach – Zur Hauptversammlung des VdK Bad Wurzach für das Jahr 2024 – im vergangenen Jahr konnte aufgrund des Todes von Vorstand Hubert Sing keine stattfinden – kamen rund 60 Mitglieder sowie als Gast Bürgermeisterin Alexandra Scherer ins T4 in Truschwende.
Hedwig Forderer übernahm als stellvertretende Vorsitzende die Begrüßung der Versammlung und forderte sie auf, zum Gedenken an den verstorbenen Vorsitzenden sowie den weiteren verstorbenen Mitgliedern sich von den Plätzen zu erheben.
Hannelore Sieling, die Vorsitzende des VdK Kreisverbands, unter dessen Leitung der VdK-Verband Bad Wurzach derzeit steht, sprach von einem Jahr mit Höhen und Tiefen für den Verein.
„Wir brauchen den VdK“
Bürgermeisterin Alexandra Scherer sagte in ihrem Grußwort: „Ich komme gerne jedes Jahr zu Ihnen, denn wir brauchen den VdK.“ Er sei ein wichtiger Verein, wie die steigenden Mitgliederzahlen bewiesen. Die Stadt könne vieles auf Antrag regeln, jedoch nicht alles. Daher sei es wichtig, dass Menschen, die Hilfe brauchen, diese vor Ort fänden. Das vergangene Jahr sei wegen des Todes von Hubert Sing für den Verein kein leichtes gewesen. Deswegen sei es anerkennenswert, dass das Team nun Verantwortung übernehme und diese Versammlung einberufen habe.
334 Mitglieder
Schriftführer Wolfgang Tettmann ging in seinem Bericht auf die Mitgliederstruktur ein: Aktuell beträgt die Mitgliederzahl 334. Im Jahre 2024 standen 24 Zugängen 23 Abgänge gegenüber. Hannelore Sieling ergänzte, dass das Durchschnittsalter bei 63,85 Jahren liegt, der Anteil der Männer im Alter von 60 bis 69 Jahren am höchsten ist.
Kassenbericht
Der Kassenbericht von Hanne Berle fiel, da keine Veranstaltungen stattfanden, entsprechend kurz – und da der Abschluss ein dreistelliges Plus ergab – entsprechende positiv aus. Entsprechend knapp konnte sich auch Kassenprüfer Klaus Eisele fassen, der Berle eine Tipp-Topp Kassenführung bescheinigte. Damit konnten die Berichte einstimmig angenommen und die Entlastung des Vorstandes ebenso einstimmig über die Bühne gehen.
Bürgermeisterin Scherer dankte dem Vorstand für die geleistete Arbeit und den Mitgliedern für die Akzeptanz und das ausgesprochene Vertrauen.
Ehrungen
Hannelore Sieling konnte mit Ernst Stübi, Felix und Irma Niedermaier sowie der Zweiten Vorsitzenden Hedwig Forderer gleich vier verdienten Mitgliedern für 25-jährige Mitgliedschaft die silberne Ehrennadel des VdK verleihen.
Sie berichtete, dass früher auch bereits Ehrungen für zehnjährige Mitgliedschaft stattgefunden hätten, diese aber aus Kostengründen – und weil die Geehrten der Ehrung meist fern blieben – wieder abgeschafft wurden. Dies wollte eines der Mitglieder nicht so stehen lassen: Da die meisten dieser Mitglieder noch berufstätig seien, könnten sie an den Veranstaltungen gar nicht teilnehmen.
Der VdK habe inzwischen deutschlandweit 3,28 Millionen Mitglieder, berichtete Sieling in ihrem Bericht aus dem Kreisverband. Im Landkreis sei der Ortsverband Bad Wurzach einer der größten. Insgesamt zählt der Kreisverband Ravensburg 6000 Mitglieder. Sie erläuterte auch, wie sich der neue, auf 7,00 € erhöhte Beitrag monatlich zusammensetzt. 4,70 € gehen davon an den Landesverband, 1,00 € an den Bezirksverband und 1,30 € teilen sich der Kreis- und der Ortsverband. Da der Kreisverband durch Lohn- und Kostensteigerungen sowie durch Kursgebühren vier Jahre lang Minus gemacht hatte, ließ er sich seinen Anteil von 0,65 € auszahlen. Sie erläuterte auch den Begriff des Sozialrechtslotsen, für den die Kursgebühren aufgewendet werden: Diese bilden eine Art Vorstufe zur Sozialrechts-Abteilung.
Erfreuliches konnte Sieling, die sich wie ihr Stellvertreter Essig beim Kreisverbandstag nicht mehr zur Wahl stellte, von der VdK-Vorsitzenden Verena Bentele berichten: Sie sei inzwischen Mitglied des Sozialbündnisses auf Bundesebene, so dass man sich um die Bekanntheit des Vdk keine Sorgen machen müsse.
Kandidaten gesucht
Hedwig Forderer teilte im Bericht aus dem Ortsverband mit, dass für die Wahl zum ersten und zweiten Vorsitzenden sowie des Schriftführers bei der JHV im Herbst Kandidaten gesucht würden.
Vorstellung des Hausnotrufs des DRK
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung stellten Nicolai Meffert und Christian Schöllhorn aus der Verwaltung des DRK Kreisverband Wangen én Detail den Hausnotruf des DRK vor. Sie berichteten über die Abläufe des für Senioren oft zum Lebensretter werdenden Geräts. Schöllhorn verdeutlichte, dass auch versehentliches Betätigen des Notrufs, der direkt mit der Leitstelle verbunden ist, aufgrund vieler Kontrollmöglichkeiten, wie Ansprechpartner in der Verwandtschaft oder bei den Nachbarn, keine negativen Folgen für die Senioren entstehen. Dieser werde von den Kassen (bei einem Pflegestufengrad) unterstützt. Über GPS-Ortung kann dieser auch deutschlandweit – etwa im Urlaub – mobil betätigt werden.





Christian zeigt das Gerät, das Leben retten kann: den Hausnotruf.
Text und Fotos: Uli Gresser


































