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    Pfarreienzusammenlegung

    Vieles ist noch unklar

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    veröffentlicht am: 18.03.2026
    Autor: Joachim Rogosch
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Leutkirch – In der Gemeindeversammlung am vergangenen Sonntag, 15. März, im „Leutehaus“ stand der Prozess „Kirche der Zukunft“ im Mittelpunkt.  Alle Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart sollen bis in drei oder vier Jahren aufgelöst und zu 50 bis 80 neuen Kirchengemeinden vereinigt werden. Ende 2026 soll feststehen, wer mit wem zusammengeht.

    Gemeinsame Kasse

    Zusammengehen, das heißt: Gemeinsame Kasse, ein einziger Kirchengemeinderat für zehn oder 20 „Kirchorte“.  An der Spitze der neuen Kirchengemeinde stehen ein Pfarrer oder ein Team sowie  ein Geschäftsführer für Verwaltungsaufgaben. Letztlich verantwortlich ist aus Gründen des Kirchenrechts allerdings immer ein Priester. Kindergärten oder Sozialstationen einer Pfarrei werden in eine GmbH überführt und von dort verwaltet. So berichtete es Bernhard Göser, der Leutkirch seit 20  Jahren im Diö-zesanrat vertritt, aus den laufenden Beratungen. 

    Die Revolution in der Verwaltungsstruktur verfolgt ein geistliches Ziel: Es geht um „mehr Zeit für die Seelsorge“, so Göser. Die bisherige Einteilung in 1020 Kirchengemeinden war zu teuer, zu aufwändig. Künftig rechnet die Diözese mit einem Rückgang von Kirchenmitgliedern um 23 bis 32 Prozent bis 2040; einem ebensolchen Rückgang der Einnahmen und einem Rückgang des Personals um 50 Prozent (Priester, Pastoralreferenten, Gemeindereferenten). Dem wird mit einer Reform begegnet, die an die Gemeindereform in Baden-Württemberg vor 50 Jaren erinnert, wie es aus dem Publikum hieß.

    Details noch unsicher

    Noch sei unklar, wie die neuen Kirchengemeinden genau strukturiert würden, erläuterte Göser weiter. Vieles sei noch in der Diskussion. Dass es im wesentlichen so kommt, daran ließ er allerdings keinen Zweifel.  

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    Das Bischof Moser-Haus im Blick

    Bei dem Treffen vor rund 40 Zuhörerinnen und Zuhörern erläuterte Pastoralreferent Michael Maier als Vertreter des Pastoralteams auch, was die geplante Reduzierung des Bestands kirchlicher Gebäude für die Gemeinde bedeutet. Für Leutkirch steht vor allem das Bischof Moser-Haus zur Disposition; das Vincentiushaus und das Mesnerhaus sind schon verkauft. Kirchen und Kapellen sind von der Bestandsreduzierung vorerst ausgenommen. 

    „Gut, dass das Leutehaus schon fertig ist“

    Christof Janz gab als Gewählter Vorsitzender des Kirchengemeinderats einen Überblick über den Stand im Leutehaus. Klar ist: Gut, dass es schon gebaut ist. Heute würde es wegen des neuen Gebäude-managements von der Diözese nicht mehr genehmigt.
    Joachim Rogosch

    Anm. d. DBSZ-Red.: Der Artikel ist eine Vorabveröffentlichung aus der nächsten Ausgabe der „Leutekirche“, die an Palmsonntag erscheinen wird. Wir danken Autor Joachim Rogosch, der uns den Artikel zur Verfügung gestellt hat.

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    Joachim Rogosch
    veröffentlicht am
    18.03.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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