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Zum Aus für das Biosphärengebiet in Oberschwaben schreibt der CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser Folgendes (eingegangen am 14. November um 13.22 Uhr):
Wir haben als CDU auf der einen Seite im Koalitionsvertrag mit den Grünen vereinbart, dass wir den Prozess initiieren werden. Wir haben aber auch immer betont, dass die Kommunen das letzte Wort haben. Und so ist es nun im wahrsten Sinne des Wortes gekommen.
Ein Ende des Prozesses bedeutet lediglich eine Absage an die Organisationsform Biosphäre. Ich habe keinen der Beteiligten so verstanden, dass dies ein Ende der adressierten Aufgaben bedeutet. Tourismus, Naturschutz und Landwirtschaft sind allerdings Aufgaben, die auch bislang auf kommunaler Ebene sowie auf der Ebene der Landratsämter angegangen wurden.
Warum soll das nicht auch in Zukunft so sein? Ich werde mich jedenfalls darum kümmern, dass wir zu einem neuen Miteinander auf der Fläche kommen und auf neuer, vertrauensvoller Basis gute Projekte für Natur und Landwirtschaft entwickeln.
Der einzige Unterschied ist: Wir machen es ohne ein Biosphärengebiet. Die Gemeinderäte haben nicht „nein“ zu den Herausforderungen gesagt, sondern „nein“ zu einer zusätzlichen Organisationseinheit.
Ich würde mich freuen, wenn sich diese Erkenntnis allgemein durchsetzen würde und freue mich auf eine kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Zukunft.
Raimund Haser, Mitglied des Landtags (MdL)
Anm. d. DBSZ-Red.: Stellungnahmen von politischen Akteuren enthalten naturgemäß Meinungsbestandteile. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.
Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe / Offene Briefe / Stellungnahmen zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Meinungsäußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.
Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Äußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen


























