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    Doppelkonzert war ein Riesenerfolg

    Die Musikveine Haisterkirch und Herlazhofen gemeinsam

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    Foto: Rudi Martin
    Der Mann mit der Mütze – Klaus Wachter – dirigierte am Schluss das Gesamtensemble aus fast 100 Musizierenden. Großer Applaus war der Lohn für ein großartiges Doppelkonzert.
    veröffentlicht am: 22.11.2025
    Autor: Rudi Martin
    Lesedauer: ca. 5 Minuten

    Haisterkirch – Am 15. November gab es in der Gemeindehalle in Haisterkirch ein großes Doppelkonzert. Es spielten die Musikvereine aus Haisterkirch und aus Herlazhofen auf. Nicht nur Daniel Maucher vom Vorstandsteam des Musikvereins Haisterkirch, sondern auch Ilona Rauh vom Vorstandstrio des Musikvereins Herlazhofen zeigte sich höchst erfreut über die große Zuhörerkulisse in der herbstlich dekorierten Halle. Kein Stuhl war frei geblieben. Die beiden begrüßten die große Gästeschar, zu denen die Ortsvorsteher Matthias Covic (Haisterkirch) und Sven Stöckle (Herlazhofen) wie auch die langjährige Haisterkircher  Ortsvorsteherin Rosa Eisele gehörten. Namentlich begrüßt wurden zudem die Geschäftsführerin des Blasmusikkreisverbandes Ravensburg Karin Michele sowie Rolf Heber (KGR-Vorsitzender) und auch die früheren Dirigenten Walter Messeck und Florian Hubl, je mit Gattinnen. Ein besonderer Willkommensgruß galt einer Gästegruppe aus Borkum.

    Die Freundschaft der Dirigenten

    Natürlich wurden all die zahlreichen Konzertbesucher auch aufgeklärt, wie es zum Doppelkonzert der beiden Musikkapellen aus den Großen Kreisstädten Bad Waldsee und Leutkirch gekommen ist. Dass Motto des Konzertabends lautete „Freundschaft“ und dies geht zurück auf die enge Verbundenheit der beiden Dirigenten Fabian Fischer (MK Herlazhofen) und Klaus Wachter (MK Haisterkirch), die beide ihre fruchtbringenden, blasmusikalischen Wurzeln bei der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren hatten. Ihre Programmauswahl für das Doppelkonzert war passend abgestimmt worden von den beiden Dirigenten.

    Die beiden Dirigenten Klaus Wachter und Fabian Fischer erhielten von der Vorstandschaft des Musikvereins Haisterkirch – am Mikrofon Daniel Maucher – nach dem Konzert Stärkendes (von links).

    Teil 1 des Konzerts bestritt die Musikkapelle Herlazhofen

    Ilona Rauh vom Vorstandstrio des Musikvereins Herlazhofen bei der Begrüßung.

    Den ersten Teil bestritt die Gastkapelle aus Herlazhofen. Die Ansage der einzelnen Stücke übernahm Dirigent Fabian Fischer (Bild) persönlich. Eröffnet wurde mit „Into the Empire“  (Michael Geisler), einer dynamischen Eröffnungsfanfare mit dazugehörigen Variationen. „The Castle in  the Highlands“ (Raphael Strasser) folgte als Komposition, die das Schloss und den weiten Landstrich in Schottland musikalisch ganz berührend aufleben ließen.

    Die Herlazhofer unter der Stabführung von Fabian Fischer.

    Trompetensolo von Marvin Mahler

    Geradezu stürmischen Sonderbeifall erntete der 19-jährige Marvin Mahler beim Stück „Nothing´s Gonna Change My Love  for You“ (Arrangement von Thomas Wössner), als er dieses Werk auf der Solotrompete vorzüglich passend intonierte. Mit „Tribute to Roxette“  (arrangiert von Wolfgang Wössner) wurde ein Pop-Medley für Blasorchester kreiert, das glänzend ankam. „Im Eilschritt nach St. Peter“ (arrangiert von Martin Scharnagl) war als letzte musikalisches Geschenk der „Herlazhofer Musikanten“ gedacht. Das gelang bravourös in Anspielung auf das Repertoire der „Kaiser-Musikanten“, einem stilvoll vorgetragenen Marsch für Blasorchester. Ohne Zugebe durften die beifallumrauschten Herlazhofer Musikanten nicht von der Bühne.

    Marvin Mahler.

    Konzertneuling: Sie gab am 15. November ihr Debüt.

    Teil 2: Der Auftritt der Haisterkircher

    Den zweiten Teil des Konzerts eröffneten die Haisterkircher Musikerinnen und Musiker mit dem Konzertmarsch „Sempre Unita“ (Michael Geisler). Grandiose Soli zeichnen das Stück aus, das als musikalischer Beitrag mit „immer vereint“, bestens auch zum Sinn des Doppelkonzerts passte.

    Die Haisterkircher unter dem Dirigat von Klaus Wachter.

    Evi Bühler und Leonie Waibel

    Die kurzweilige, geschickte Ansage der Haisterkircher Kapelle hatten erstmals Evi Bühler und Leonie Waibel übernommen. Es folgte das Stück „Corylus“ (Lorenzo Pusceddo), bei dem mit feinen Tönen die friaulische Landschaft mit ihren Haselgärten treffend beschrieben wird. Mit der Komposition „Schola Vitae“ (Schule des Lebens) hat Georges Sadeler, der in der Blasmusik groß geworden war, ein interessantes Werk geschaffen, das klangvoll und sicher von den einzelnen Registern interpretiert worden ist. Als Schlussbeitrag war das Arrangement von Frank Bernaerts mit „The Best of Phil Collins“ angekündigt worden. Mit der Musikrichtung als Pop/Medley und verschiedensten, inhaltlichen Liebeserklärungen wurde so abschließend eine weitere  blasmusikalische Glanzleistung geboten, die ebenfalls stürmischen Beifall hervorrief. Auch die dann gebotene Zugabe mit der Polka „Grenzenlos“ (Peter Leitner) wurde heftig beklatscht.

    Evi Bühler.

    Alle vereint unter der Stabführung von Klaus Wachter

    Es sollte dann noch eine Überraschung folgen, als die nahezu 100 Musikerinnen und Musiker beider Vereine sich auf auf der Bühne vereinten und gemeinsam unter dem Dirigat des „Zugführers“ Klaus Wachter das Musicalwerk „Lummerland“ auf beeindruckende Weise intonierten.

    Daniel Maucher dankte

    Mit Dankesworten, gerichtet an die beiden  Dirigenten, die Präsente überreicht bekamen, an  die Moderatorinen, ans Service-Team in der Halle und in der Küche, an die so engagierten Musikerinnen und Musiker beider Vereine und an das so viel Applaus spendende Publikum, sparte der MVH-Vorstandsvorsitzende Daniel Maucher (Bild) nicht. Zusätzlichen Applaus gab es für Claudia und Hans-Peter Waibel, die für die Tisch- und Bühnendekoration gesorgt hatten und für Tochter Leonie, die ansprechende  Flyer und Konzertprogramm zusammengestellt hatte. Besonders gedankt wurde auch den Gastmusizierenden Bettina Strobel (Klarinette), Johannes Hugger (Klarinette) und Fabian Kiekopf (E-Bass).
    Text und Fotos: Rudi Martin

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    Rudi Martin
    veröffentlicht am
    22.11.2025
    Lesedauer: ca. 5 Minuten
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