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    Reiner Priebe berichtet

    Ein nasskalter Funkentag in Michelwinnaden

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    Foto: Reiner Priebe
    Der Michelwinnader Funken des Jahres 2026.
    veröffentlicht am: 23.02.2026
    Autor: Reiner Priebe
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Michelwinnaden – Dauerregen am Samstag, 21. Februar, um 9.00 Uhr, als sich die 25 Mitglieder des Aufbauteams der Ortschaftsverwaltung und der Oldtimerfreunde Michelwinnaden auf der Wiese hinter dem Anwesen von Edmund Gresser getroffen haben. Dort fanden sie bereits eine große Menge an angesammeltem Reisig vor. Die Einwohner von Michelwinnaden und Umgebung hatten dort schon reichlich Material für den Funken abgeliefert. Reiner Priebe berichtet:

    Groß und klein – alles hilft zusammen.

    Mit sechs Traktoren und Kipper Anhängern sowie zwei mobilen Greifbaggern wurde von den Oldtimerfreunden weiteres Reisig aus Baum- und Heckenschnitten bei den Einwohnern von Michelwinnaden und Umgebung abgeholt.

    Dennis Hepp und Stefan Storrer schichteten das angelieferte Reisig, das von Hubert Schmid und Andreas Jekal mit ihren Teleskopladern nach oben gereicht wurde, bis auf die Höhe von ca. 9 Meter auf.

    Das nasskalte Wetter hielt während des ganzen Aufbaus an und kroch unaufhaltsam in alle Glieder.

    Mittagsessen bei Marion und Paul Hepp

    Zur Mittagspause hat Marion Hepp mit ihrem Familienteam die gesamte Aufbaumannschaft zu einem sehr leckeren Mittagessen eingeladen.

    Kuchen von Carmen Schuhmacher

    Am Nachmittag gegen 15.30 Uhr war der Funken fertig aufgeschichtet und alles eingesammelte Material vollständig im Funken verbaut worden. Bei Kaffee und Kuchen, gebacken von Carmen Schuhmacher, gönnten sich die Funkenbauer eine verdiente Pause vor dem Abbrennen des Funkens und wärmten sich wieder auf. 

    Bereits ab 17.30 Uhr kamen die ersten Besucher und trotzten tapfer dem Regenwetter und dem aufgeweichten Boden in gespannter Erwartung auf das Entzünden des Funkenfeuers.

    Marion Hepp und ihr Team sorgten am Verpflegungsstand der Oldtimerfreunde Michelwinnaden mit kalten und warmen Getränken, mit Saitenwürsten und Wecken für eine stärkende Bewirtung der Besucher.

    Trotz der anhaltenden Nässe gelang es den Funkenbauern, um 18.15 Uhr den Funken zu entzünden. Eine helle Rauchsäule mit glühendem Funkenflug sorgte für eine mystische Stimmung. Das lodernde Feuer strahlte seine Wärme auf die Besucher ab.

    Das Abbrennen des Funkenfeuers, mit dem der Winter endgültig ausgetrieben werden soll, verstärkte die Erwartung nach dem Ende des Winters. Ein schönes Frühjahr und ein fruchtbarer Sommer werden sehnsuchtsvoll erwartet.

    Text: Reiner Priebe / Fotos: Reiner Priebe (4), Stefan Storrer (2)

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    Reiner Priebe
    veröffentlicht am
    23.02.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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