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    Leserbrief

    Ein Bild der Eintracht

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    Foto: Narrengilde Reute
    Hästräger von drei benachbarten Narrenvereinen Hand in Hand. Unser Bild, entstanden am Fasnetssonntag in Aulendorf, zeigt links zwei Riedrälle aus Reute, davor eine Eckhexe aus Aulendorf, dahinter Gildemeisterin Claudia Schmidt aus Reute, davor einen Schussentäler aus Reute, daneben ein ausgewachsenes und ein nachwachsendes Schrättele und rechts daneben ein Federle und einen Faselhannes, alle aus Bad Waldsee.
    veröffentlicht am: 19.02.2026
    Autor: Michael Oberhofer
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Ein Bild der Eintracht unter Fasnetsfreunden zeigte sich beim Narrensprung in Aulendorf. Michael Oberhofer, Chronist der Narrengilde Schussentäler Reute, freute sich darüber:

    Beim großen Narrensprung in Aulendorf kam es zu einer kleinen, aber bedeutsamen Premiere: Die Narrengilde Reute sprang erstmals gemeinsam mit der Narrenzunft Waldsee bei einem Narrensprung. Was für die Zuschauer selbstverständlich wirkte, hat innerhalb der organisierten Fasnet durchaus Gewicht. 

    Über viele Jahre hinweg galt die klare Linie, vor allem – oder ausschließlich – die Mitgliedszünfte der eigenen Vereinigung zu besuchen und dort mitzuwirken. Die Gilde aus Reute ist Mitglied im Alemannischen Narrenring (ANR), während die Zünfte aus Bad Waldsee und Aulendorf dem Verband Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) angehören. Gemeinsame Auftritte über diese Verbandsgrenzen hinweg waren früher nicht üblich – obwohl beide Gruppierungen aus derselben Gemeinde sind. 

    Dass nun beide traditionsreiche Gruppen Seite an Seite durch die Straßen zogen, zeigt, wie sehr sich die Fasnet weiterentwickelt hat. Brauchtum und Tradition stehen weiterhin im Mittelpunkt, doch der Austausch und das Miteinander rücken stärker in den Fokus. Für die beteiligten Zünfte war der Auftritt daher mehr als nur ein Narrensprung – er war ein sichtbares Zeichen für Offenheit und gelebtes Brauchtum.
    Michael Oberhofer, Reute

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    Verbrüderung in Aulendorf: In der Mitte ein Riedrälle aus Reute, untergehakt von zwei Schrättele aus Bad Waldsee. Links eine Goiß und ein Schussentäler aus Reute. Foto: Narrengilde Reute

    Anm. d. DBSZ-Red.: Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

    Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Meinungsäußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.

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    Michael Oberhofer
    veröffentlicht am
    19.02.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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