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    20 Schülerinnen und Schüler von der Deutschen Schule in Johannesburg

    OB Michael Lang empfing Austauschschüler aus Südafrika

    Foto: sum / Stadt Wangen
    Schülerinnen und Schüler der Deutschen Schule in Johannesburg (Südafrika), ihre Lehrkräfte sowie die Austauschpartnerinnen und -partner kamen zum Empfang durch OB Michael Lang ins Rathaus. 
    veröffentlicht am: 19.06.2026
    Autor: Susanne Müller, Stadt
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Wangen – 20 Schülerinnen und Schüler von der Deutschen Schule in Johannesburg sind derzeit am Rupert-Neß-Gymnasium (RNG). Sie machen den Gegenbesuch, denn ihre Austauschpartnerinnen und -partner waren bereits im Herbst bei ihnen in Südafrika. Oberbürgermeister Michael Lang hat sie im Rathaus gemeinsam mit ihren deutschen Freundinnen und Freunden sowie beteiligten Lehrkräften empfangen. Von Seiten des RNG betreuen Tina Closs und Nico Albrecht den Austausch.

    Der Kontakt war sofort hergestellt, denn OB Lang erzählte von seinem eigenen Besuch an der deutschen Schule in Johannesburg. Passend zur Fußballweltmeisterschaft erinnerte er an die Ursprünge dieser Schulpartnerschaft. 2006 bei der WM in Deutschland hatte das Team von Togo in Wangen sein Hauptquartier. Nach der WM fragte der damalige Ministerpräsident Günther Oettinger, ob das Gymnasium diesen Austausch machen möchte. Heute gehört Johannesburg zu den begehrten Austauschzielen am RNG.

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    Das Thema, unter dem das Miteinander in diesem Jahr steht, heißt „From Equality to Equity“. Das heißt: Wie bekommen alle nicht nur das Gleiche, sondern jeder das, was er oder sie braucht, um faire Bedingungen zu haben. OB Lang wurde gefragt, was die Stadt dazu tut. Er blickte auf die Schulen: „Kein System ist perfekt“, sagte er. „Jedoch ist das Wertvollste für gleiche Chancen ein öffentliches Schulwesen. So gibt es in Wangen ein breites Angebot mit allen Schularten.“ Die Abschlüsse ermöglichten auch das Weiterkommen bis zum Abitur. Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, wie die Verteilung von Männern und Frauen im Gemeinderat aussieht. „Das verändert sich mit jeder Wahl. Aber auch in der Verwaltung hat sich viel verändert. Als ich nach Wangen kam, gab es keine weibliche Leiterin. Heute sind es mehr als 50 Prozent“, antwortete OB Lang. Und beim Jugendgemeinderat? Hannes Hölzel, selber Mitglied im Gremium, erklärte, derzeit seien mehr Jungs dabei, aber es habe auch schon den umgekehrten Fall gegeben, dass eben mehr Mädchen gewählt waren.

    „Hier gibt es keinen Zaun“

    OB Lang fragte die Gruppe, was im Vergleich zur heimischen Schule hier in Wangen auffällt. „Es gibt keinen Zaun um die Schule“, kam die prompte Antwort. Und: „Es ist toll, dass man einfach in die Stadt gehen kann und sich etwas zum Essen oder sonst kaufen kann.“ In Johannesburg sieht das aus Sicherheitsgründen ganz anders aus. So wünschte OB Lang den Gästen einen schönen Aufenthalt und gab ihnen mit: „Genießt es, dass man sich hier frei bewegen kann und einfach ins Freibad oder zum Eis essen gehen kann.“
    Susanne Müller

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    Susanne Müller, Stadt
    veröffentlicht am
    19.06.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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