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Moderne Technik für bessere Diagnostik

Neue Röntgenanlage am Westallgäu-Klinikum Wangen in Betrieb

Foto: Oberschwabenklinik (Mona Lippisch, OSK)
MTRA Susann Kornauer (Leitung) und Regina Kink (stellvertretende Leitung) an der neuen Röntgenanlage.
veröffentlicht am: 14.04.2026
Autor: Mona Lippisch, OSK
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wangen – Mehr Komfort für Patientinnen und Patienten, spürbare Entlastung für Mitarbeitende und deutlich effizientere Abläufe: Am Westallgäu-Klinikum Wangen ist eine neue, hochmoderne Röntgenanlage im Einsatz. Sie ersetzt das bisherige Gerät aus dem Jahr 2008 und bringt die radiologische Diagnostik am Standort auf den neuesten Stand der Technik.

„Die alte Anlage war einfach in die Jahre gekommen. Mit der neuen Technik können wir heute deutlich schneller, präziser und komfortabler arbeiten“, sagt Susann Kornauer, die bereits seit 25 Jahren als Medizinisch-technische Radiologieassistentin (MTRA) an der Oberschwabenklinik arbeitet. Sie erlebt den Wandel aus erster Hand und weiß die Vorteile der neuen Röntgenanlage zu schätzen. „Sie arbeitet vollständig digital. Während wir zuvor teilweise noch mit Speicherfolien gearbeitet haben, die nach der Aufnahme ausgelesen werden mussten, stehen die Bilder jetzt sofort zur Verfügung. Das spart Zeit im Arbeitsalltag“, erklärt Kornauer. Etwa 40 Patientinnen und Patienten werden im Durchschnitt täglich in Wangen geröntgt, oft mit mehreren Aufnahmen pro Person. Gerade in der Notaufnahme oder bei hoher Belegung auf den Stationen ist eine schnelle Diagnostik entscheidend.

Entlastung für das Team

Auch für die Mitarbeitenden in der Radiologie bringt die neue Anlage große Verbesserungen. Die Bedienung ist deutlich einfacher und ergonomischer geworden. Untersuchungen können per Fernbedienung gesteuert werden, das Gerät fährt automatisch in die richtige Position. „Das ist für uns eine echte Erleichterung im Arbeitsalltag“, heißt es aus dem Team. „Die Abläufe sind schneller und gleichzeitig deutlich gelenkschonender.“ Zusätzliche Sicherheit bietet eine integrierte Kamera: Von außerhalb des Raums können die MTRA jederzeit überprüfen, ob Patientinnen und Patienten ruhig und korrekt positioniert sind – und bei Bedarf sofort reagieren.

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Blick in den neu gestalteten Röntgenraum. Mit der neuen Röntgenanlage hat eine neue Ära der Radiologie am Westallgäu-Klinikum Wangen begonnen: Die moderne, voll digitale Anlage verbessert Diagnose, Komfort und Arbeitsabläufe. Foto: Oberschwabenklinik (Mona Lippisch, OSK)

Mehr Wohlbefinden durch neue Raumgestaltung

Neben der Technik wurde auch der Untersuchungsraum selbst neugestaltet, mit einem klaren Ziel: eine angenehmere Atmosphäre für alle Beteiligten. Eine großflächige Fototapete mit Allgäu-Motiv sorgt nun für eine ruhige und freundliche Umgebung. Die Idee dafür kam direkt aus dem Team. „Wir wollten bewusst ein Motiv aus der Region, Berge und Allgäu. Das wirkt auf viele Patientinnen und Patienten beruhigend“, erklärt Kornauer.

Wichtiger Baustein in der Patientenversorgung

Die neue Röntgenanlage spielt eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung am Standort Wangen. Sie wird unter anderem für wichtige orthopädische Untersuchungen wie Ganzbeinaufnahmen sowie Diagnostik von Knie und Hüfte im Rahmen des Endoprothetikzentrums eingesetzt. Gleichzeitig ist sie ein unverzichtbares Instrument in der Notfalldiagnostik, etwa bei Lungenaufnahmen. Die Radiologie am Westallgäu-Klinikum ist zudem eng mit dem St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg vernetzt. So ist eine radiologische 24-Stunden-Betreuung sichergestellt.

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Mona Lippisch, OSK
veröffentlicht am
14.04.2026
Lesedauer: ca. 3 Minuten
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