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Eine Stunde zurück

Was die Zeitumstellung für Armbanduhren bedeutet

Foto: pexels
veröffentlicht am: 18.10.2026
Lesedauer: ca. 5 Minuten

Alle Jahre wieder ist es am letzten Sonntag des Oktobers so weit: Es wird wieder mal an der Uhr gedreht, denn die Sommerzeit endet und wir bekommen eine Stunde zurück. Smartphones schalten sich einfach automatisch um, aber bei Armbanduhren kann das je nach Modell anders aussehen.

Man kann eine Stunde länger schlafen und danach wird es früher dunkel. Im Allgäu und in Oberschwaben bemerkt man die Zeitumstellung Ende Oktober deutlich. Morgens wird es nach der Uhr wieder früher hell, am Nachmittag verschwindet das Tageslicht dafür auch früher. Irgendwann fällt einem dann vielleicht ganz beiläufig auf, dass die Uhr am Handgelenk noch die alte Zeit anzeigt.

Es gibt Modelle, die die Zeitumstellung ganz von selbst übernehmen, und andere brauchen einen kurzen Griff an die Krone. Das ist nicht mit viel Aufwand verbunden, aber die Unterschiede zwischen den verschiedenen Uhrentypen gibt es trotzdem. Und wer über einen Uhrenkauf nachdenkt, sollte auch diese Eigenschaft beachten.

Mechanische Uhren & einfache Quarzmodelle laufen einfach weiter

Am Sonntagmorgen nehmen einem Funkuhren und Smartwatches die Umstellung im Normalfall ab, während mechanische Uhren und viele schlichte Quarzmodelle die Zeit nicht automatisch ändern.

Funkuhren empfangen ein Zeitsignal und stellen sich normalerweise selbst um. Bei Smartwatches kommt die neue Uhrzeit meist über das verbundene Smartphone oder eine Internetverbindung. Voraussetzung ist, dass die automatische Zeiteinstellung aktiviert ist.

Wer ohnehin nach einem neuen Modell schaut, kann sich deshalb zuerst überlegen, wie viel Technik ans Handgelenk soll. Bei Lounge by Zalando tauchen in wechselnden Aktionen beispielsweise Möglichkeiten auf, Uhren günstig zu bekommen. Vom schlichten Drei-Zeiger-Modell bis zur Smartwatch mit vielen Zusatzfunktionen ist die Auswahl entsprechend groß.

Eine klassische Uhr zeigt die Zeit und dazu vielleicht noch das Datum. Andere Modelle bringen Nachrichten, Termine oder verschiedene digitale Funktionen mit. Nein, nicht jeder braucht sowas, aber viele wollen es.

Dann wäre da noch die Stilfrage, denn eine Uhr ist schließlich nicht nur ein Zeitmesser, sondern sitzt oft den ganzen Tag sichtbar am Handgelenk.

Die Umstellung merkt man vor allem am Abend

Am 25. Oktober endet die Sommerzeit. Um 3 Uhr morgens wird auf 2 Uhr zurückgestellt, die Stunde zwischen 2 und 3 Uhr gibt es in dieser Nacht also zweimal.

Wann genau umgestellt wird, ist nicht irgendeine Empfehlung. Die gesetzliche Zeit in Deutschland wird von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt dargestellt und verbreitet. Für die meisten Menschen spielt die Technik dahinter allerdings kaum eine Rolle. Man merkt den Wechsel eher ein paar Stunden später.

Nach der neuen Uhrzeit wird es am Abend rund eine Stunde früher dunkel. In Allgäu und Oberschwaben fällt das Ende Oktober schnell auf, wenn der Heimweg am späten Nachmittag wieder in die Dämmerung rutscht.

Die frühere Dunkelheit hat hier in der Region ganz praktische Folgen. Das Polizeipräsidium Ravensburg weist zur dunkleren Jahreszeit regelmäßig darauf hin, Haus und Wohnung im Blick zu behalten. Hinweise zum Einbruchsschutz im Herbst greifen die Zeitumstellung deshalb ebenfalls auf.

Bei einer klassischen Analoguhr ist die Umstellung schnell erledigt:

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  1. Krone zum Stellen der Zeiger herausziehen.
  2. Uhrzeit um eine Stunde zurückstellen.
  3. Krone wieder vollständig eindrücken.
  4. Kurz prüfen, ob die Uhr richtig läuft.

Wenn das Modell eine Datumsanzeige hat, lohnt vorher ein Blick in die Anleitung. Manche Uhrwerke schalten den Kalender nachts bereits weiter und sollten in dieser Phase nicht über die Datumsschnellverstellung korrigiert werden.

Danach hat man bis zum Frühjahr wieder Ruhe.

Erst beim Tragen zeigt sich, ob eine Uhr richtig passt

Beim Kauf fällt der Blick häufig als Erstes auf das Zifferblatt, die Farbe, das Gehäuse und das Armband. Ob eine Uhr angenehm zu tragen ist, merkt man erst später.

Ein großes Gehäuse kann auf einem schmaleren Handgelenk schnell wuchtig wirken. Das Gewicht fällt beim kurzen Anprobieren kaum auf, nach einem ganzen Arbeitstag dagegen schon eher. Beim Armband gibt es ähnliche Unterschiede. Metall kann elegant oder sportlich wirken, Leder eher klassisch. Textil und Silikon passen oft besser zu Freizeit und Bewegung.

Bei den Farben muss ebenfalls nicht alles exakt zu Gürtel oder Schuhen passen. Silber, Schwarz oder dunkles Blau lassen sich leicht kombinieren. Goldtöne oder kräftige Zifferblätter fallen stärker auf und machen mehr aus dem Look.

Wer dieselbe Uhr im Büro, am Wochenende und beim Abendessen tragen möchte, kommt mit einem ruhigeren Modell oft besser zurecht.

Der Preis sollte nicht alles entscheiden

Ein deutlich reduziertes Markenmodell fällt natürlich schneller ins Auge. Trotzdem sollte der Rabatt nicht der einzige Grund für den Kauf sein.

Größe und Gewicht sollten zum Handgelenk passen, das Zifferblatt gut lesbar sein. Bei der Wasserdichtigkeit zählt die Angabe des Herstellers. Ein paar Spritzer sind schließlich etwas anderes als Schwimmen.

Beim Design bleibt vieles Geschmackssache. Ein guter Preis ist nie schlecht, gern tragen sollte man die Uhr danach aber trotzdem.

Am Sonntagmorgen reicht ein kurzer Blick aufs Handgelenk

Viele Geräte stellen sich heute ganz von allein um, und oft merkt man die Zeitumstellung erst später am Tag.

Bei einer klassischen Armbanduhr sieht das anders aus. Da muss man die Stunde eben noch selbst zurückdrehen.

Am 25. Oktober ist es wieder so weit und wer die Umstellung vergisst, ist immerhin nicht zu spät dran.

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veröffentlicht am
18.10.2026
Lesedauer: ca. 5 Minuten
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