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Das Team unterlag in Landshut 3:6

Towerstars leisten sich deutlich zu viele Fehler

Foto: F. Enderle
Spielszene in Landshut.
veröffentlicht am: 17.10.2026
Autor: Frank Enderle, Towerstars
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Ravensburg – Der Auftakt in das fünfte Hauptrundenwochenende blieb für die Ravensburg Towerstars ohne Punkte. Das Team von Coach Johan Pennerborn unterlag in Landshut mit 3:6. Ausschlaggebend waren zu einfache Gegentore im Mittelabschnitt.

Vor 4.161 Zuschauern in der VR-Bank Landshut Arena hatten die Towerstars einen vielversprechenden Start. Nachdem in den ersten zweieinhalb Minuten auf beiden Seiten nichts passiert war, landete der erste Schuss von Philipp Mass von der blauen Linie prompt im Tor. EVL-Keeper Stepan Lukes war beim 0:1 für die Oberschwaben die Sicht verdeckt. Allzu lange währte die Freude allerdings nicht. In der 5. Minute konnte Towerstars-Torhüter Ilya Sharipov noch gegen zwei frei stehende Landshuter Stürmer parieren. Nicht einmal eine Minute später war er gegen den Nachschuss von Tobias Schwarz allerdings machtlos. Vorausgegangen war ein Puckverlust an der Mittellinie, den die Gastgeber eiskalt mit einem Konter bestraften. Nach dem 1:1-Ausgleich übernahmen die Niederbayern auch prompt die Spielkontrolle. Sie wirkten geradliniger im Spielaufbau und checkten effektiv vor.

Viele Aufbaupässe der Towerstars hingegen kamen nicht oder nur unpräzise an. Zwischen der 7. und der 11. Minute kehrte jedoch Besserung ein. Nun lief es auch nach vorne besser. Beispielsweise wurde Thomas Reichel im Slot freigespielt. Er brachte den Puck aber nicht am gegnerischen Torhüter vorbei. Ein weiterer individueller Fehler führte in der 17. Minute bedauerlicherweise zum 2:1 für den EVL. Marc Oliver Roy stand komplett frei und schlenzte den Puck flach zum 2:1 ein. Immerhin gab es noch im selben Spielabschnitt eine entschlossene Antwort. Diesmal leistete sich Landshut einen Patzer an der eigenen blauen Linie. Den Gegenangriff veredelte Matthew Struthers dann trocken zum 2:2-Ausgleich – 51 Sekunden waren zu diesem Zeitpunkt im Startabschnitt noch zu spielen.

Zu Beginn des Mitteldrittels wirkte das Team von Coach Johan Pennerborn druckvoller. Bereits in der ersten Spielminute hatte Robbie Czarnik per Einzelaktion über den linken Flügel den dritten Treffer auf dem Schläger. Von Minute zu Minute holte sich Landshut jedoch die Spielanteile zurück – mit prompten Folgen für den Spielstand. Die Ravensburger Hintermannschaft konzentrierte sich in der 26. Minute zu sehr auf das Geschehen hinter dem Tor. Den Rückpass verwertete der im Slot vergessene Marc-Oliver Roy zum 3:2. In den Folgeminuten taten sich die Towerstars schwer, wieder ihren Rhythmus zu finden. Gerade als die neutrale Zone wieder schneller und effektiver überbrückt werden konnte, setzte es den nächsten Dämpfer – oder genauer gesagt gleich zwei. Innerhalb von nur 48 Sekunden schraubte Landshut den Spielstand mit einem Doppelschlag auf 5:2 nach oben.

Es war klar, dass die Towerstars im Schlussabschnitt möglichst schnell einen Treffer benötigen würden, um wieder in Reichweite von Punkten zu kommen. Der EVL stand allerdings kompakt in der eigenen Zone. Für die Towerstars gab es kein Durchkommen. Den dritten Treffer auf dem Schläger hatte Matt Fonteyne in der 52. Minute ausgerechnet in numerischer Unterzahl. Seinen Alleingang parierte allerdings Stepan Lukes. Eine Minute später war Mark Russell erfolgreich. Er traf rund sieben Minuten vor dem Ende zum 5:3. Damit keimte im Team und bei den rund 120 mitgereisten Fans wieder Hoffnung auf.

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Die Towerstars bauten zwar Druck auf und kreierten durchaus heiße Torszenen. Das allein reichte aber nicht. Coach Johan Pennerborn versuchte mit einer Auszeit, sein Team auf die Herausnahme des Torhüters vorzubereiten. Doch schon der erste Angriff bei der 6:5 Überzahl verhedderte sich in der gegnerischen Abwehr. Beim anschließenden Konter in Richtung des leeren Ravensburger Tores machten die Gastgeber mit dem 6:3 den Deckel drauf.

„Wir haben im ersten Drittel ganz gut gespielt, aber wenn deine Topspieler im Mitteldrittel drei Gegentore kassieren, kannst du aus Landshut keine Punkte mitnehmen“, haderte Towerstars-Coach Johan Pennerborn mit der Niederlage.

Am Sonntag Spiel gegen die Eispiraten aus Crimmitschau

Am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr empfangen die Towerstars die Eispiraten aus Crimmitschau, die ihren dritten Tabellenplatz mit einem 2:1-Heimsieg über Bad Nauheim behaupten konnten. Tickets gibt es im Fanshop in der Marktstraße 20, an allen Vorverkaufsstellen von Reservix, online unter tickets.towerstars.de sowie an der Abendkasse.

Die Towerstars bitten alle mit dem Pkw anreisenden Fans, den Parkhinweis zu beachten. Aufgrund der Abbauarbeiten der Oberschwabenschau wird die Eywiesenstraße für den Verkehr komplett gesperrt. Damit ist auch das Vetter-Parkhaus nicht für den öffentlichen Betrieb nutzbar. Die Towerstars konnten allerdings ortsnahe Alternativen organisieren. So können die Parkplätze der Discounter Lidl und Netto in der Schützenstraße ab 16 Uhr kostenlos genutzt werden. In der Bleicherstraße stehen den Zuschauern des Towerstars-Heimspiels ebenfalls ab 16 Uhr die Parkplätze von Obi und Bauhaus zur Verfügung.

Fans, die es nicht vor Ort in die CHG Arena schaffen, finden mit dem Livestream von Sporteurope.TV eine Alternative zum Mitfiebern.

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Frank Enderle, Towerstars
veröffentlicht am
17.10.2026
Lesedauer: ca. 4 Minuten
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