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Ravensburg – Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU) und dem Polizeipräsidium Ravensburg soll zukünftig noch weiter intensiviert werden. Hierzu haben am Mittwoch (14.10.) die Prorektorin der RWU für Internationales, Forschung und Transfer, Frau Prof. Dr. Barbara Niersbach mit Polizeipräsident Renato Gigliotti und Vertretern des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Ravensburg ein gemeinsames „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet.
Ziel der beiden Institutionen ist eine noch engere Kooperation insbesondere in den Studiengängen Soziale Arbeit, Angewandte Psychologie, Wirtschaftspsychologie und Mediendesign. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen die Felder Prävention, Lehre, Forschung und Praxisausbildung. Dabei sollen Präventionsthemen wie sexualisierte Gewalt, Mediensicherheit, Sicherheit im öffentlichen und im digitalen Raum sowie Extremismus- und Suchtprävention die inhaltlichen Schwerpunkte bilden. Umgesetzt werden sollen diese beispielsweise durch gemeinsame Lehrveranstaltungen, durch gegenseitigen Praxisaustausch und Hospitationen sowie durch die gemeinsame Mitwirkung an Forschungsprojekten, Projektgruppen und Arbeitsgemeinschaften.
In einem Pilotprojekt ist vorgesehen, eine gemeinsame Lehrveranstaltung zum Thema „Zusammenarbeit von Polizei und Sozialer Arbeit“ im Rahmen eines Wahlpflichtfachs zu konzipieren und anzubieten. Hierbei ist eine Öffnung des Formats sowohl für Studierende der RWU als auch für Studierende der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg (HfPol B-W) angedacht. Hauptinhalte sollen die Vertiefung des Verständnisses für die jeweiligen Rollen, die Stärkung der interprofessionellen Zusammenarbeit sowie die exemplarische Erprobung konkreter Kooperations- und Schnittstellenmöglichkeiten in den Bereichen Prävention, Intervention und Nachsorge bilden.
Von Seiten der RWU waren Vertreterinnen und Vertreter der kooperierenden Studiengänge sowie Mitglieder des Rektorats bei der Unterzeichnung vertreten. „Wir sehen bei den jungen Menschen ein Bedürfnis, sich am Thema Sicherheit zu beteiligen“, sagte Prorektorin Barbara Niersbach. „Das ist auch ein tolles Signal für die Gesellschaft.“






























