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Waldburg – Max Haller, Pächter der Waldburg, hat darauf eine sehr persönliche Antwort gefunden – in seiner Biografie „…wie man Burgherr wird“. Seit Jahren begeistert er mit seinen Führungen eine der geschichtlich bedeutendsten Burgen Mitteleuropas: rund 40.000 Gäste pro Jahr, 1.800 Burgführungen und ein tägliches Kinderprogramm stemmt Haller mit seiner Familie und seinem Team – ohne laufende öffentliche Förderung. „Nach dem Lob kommen immer die gleichen Fragen: Warum machen Sie das? Was haben Sie gelernt? Sind Sie Kunsthistoriker?“, erzählt er. „Statt jeden Tag dieselben Antworten zu geben, wollte ich meine Geschichte einmal ganz aufschreiben.“
Der gelernte Gastronom, dreifache Vater, Vereinsgründer und langjährige Ehrenamtliche im Landkreis beschreibt in seinem Buch, wie aus Catering in einer Kunstkneipe ein privates Großmuseum mit 4.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wurde – und warum man dafür ein dickes Fell braucht. Zugleich ist die Biografie eine Liebeserklärung an die Geschichte: „Lesen verhindert Dummheit. Ich lese seit meinem zwölften Lebensjahr mindestens ein Buch pro Woche.“
Haller erzählt von Kaisern und Königen, vom Kronschatz des Heiligen Römischen Reiches, vom Weltdokumentenerbe der ersten urkundlichen Erwähnung Amerikas – und von neuen Wegen, Geschichte lebendig zu machen: mit dem Musiklabel „Schloss Waldburg“, KI‑komponierten Balladen über die Staufer und geplanten Stadtführungen zur Stauferzeit in Palermo.
Wer wissen möchte, wie aus einem Oberschwaben ein Burgherr wurde – und welche Entscheidungen, Rückschläge und Lektüren dahinterstecken –, findet die Antworten in Max Hallers Biografie. Sie liest sich wie ein persönlicher Führer durch 1.000 Jahre Geschichte und ein ungewöhnlich mutiges Leben.





























