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    OSK

    Dr. Andreea-Georgiana Crivei ist neue Oberärztin der Frauenklinik in Wangen 

    Foto: Jürgen Schattmann, OSK
    Dr. Andreea-Georgiana Crivei
    veröffentlicht am: 30.09.2026
    Autor: Jürgen Schattmann, OSK
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Wangen – Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Westallgäu-Klinikum in Wangen stellt sich personell im Bereich der urogynäkologischen Versorgung breiter auf: Dr. Andreea-Georgiana Crivei verstärkt als neue Oberärztin das Team. Die 41-jährige Fachärztin wechselte im Juni gemeinsam mit der neuen Chefärztin Dr. Tina Cadenbach-Blome von der Klinik in Tettnang ins Allgäu. In Wangen wird sie eine tragende Säule des dortigen Kontinenz- und Beckenbodenzentrums sein, dessen offizielle Zertifizierung bereits in Planung ist.

    Dr. Crivei gilt als ausgewiesene Expertin auf ihrem Gebiet: Bereits vor zwei Jahren erwarb sie als eine der jüngsten Medizinerinnen bundesweit die AGUB-II-Zertifizierung, die zweithöchste Qualifikationsstufe der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion für Fachärzte. Die Urogynäkologie befasst sich als Spezialgebiet der Frauenheilkunde mit Funktionsstörungen und Erkrankungen des Beckenbodens, der Harnblase und des Genitaltrakts.

    Medizinstudium und Facharztausbildung absolvierte Dr. Crivei in der ostrumänischen Großstadt Iasi, unter anderem an der dortigen Spezialklinik „Cuza Voda“. Um sich gezielt im operativen Bereich und in der Urogynäkologie weiterzubilden, entschied sie sich 2016 für den Schritt nach Deutschland. Nach Stationen am Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen, wo sie zur Oberärztin ernannt wurde, folgte sie 2022 dem Ruf an das renommierte AGUB-III-Zentrum des St. Josefs-Hospitals in Wiesbaden. Im 2023 zog es die zweifache Mutter aus familiären Gründen zurück in den Süden, wo sie zunächst in Tettnang tätig war und nun in Wangen.

    Gemeinsam mit Chefärztin Dr. Tina Cadenbach-Blome will Dr. Andreea-Georgiana Crivei die überregionale urogynäkologische Schwerpunktversorgung ausbauen und Patientinnen eine hochkarätige Anlaufstelle bieten. „Kaum eine Erkrankung ist in unserer Gesellschaft so tabuisiert und schambesetzt wie Beckenbodenprobleme, obwohl es sich um eine Volkskrankheit handelt“, erklärt die Oberärztin. „Viele Frauen schränken ihren Alltag nach einer Schwangerschaft oder im Alter massiv ein – sei es beim Sport oder im sozialen Leben –, aus Angst vor unwillkürlichem Urinverlust. Wir möchten diesen Frauen die Scheu nehmen. Unser Anspruch in Wangen basiert auf drei Säulen: Diskretion, Empathie und höchste medizinische Kompetenz.“

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    veröffentlicht am
    30.09.2026
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