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    Oberschwabenklinik informiert Betroffene

    Datenschutzvorfall bei früherem OSK-Dienstleister Unimed

    veröffentlicht am: 14.08.2026
    Autor: Christian Metz, OSK
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Ravensburg – Die Oberschwabenklinik informierte heute über einen Datenschutzvorfall bei ihrem früheren externen Abrechnungsdienstleister Unimed. Das Unternehmen war für die Abrechnung privatärztlicher und wahlärztlicher Leistungen tätig. Rund 700 Patientinnen und Patienten seien betroffen. Die klinischen Systeme und die Patientenversorgung seien nicht beeinträchtigt gewesen, teilte die Oberschwabenklinik (OSK) mit. Nachstehend die Mitteilung:

    Nach Angaben von Unimed kam es Mitte April 2026 zu einem Cyberangriff auf Teile der dortigen IT-Systeme. Dabei wurden personenbezogene Daten entwendet. Nach aktuellem Stand sind rund 700 Patientinnen und Patienten der Oberschwabenklinik betroffen. Dabei handelt es sich um Privatpatientinnen und Privatpatienten, Patienten mit Wahlleistungen sowie Selbstzahler. Je nach Einzelfall können Stammdaten wie Name, Anschrift und Geburtsdatum, Abrechnungs- und Zahlungsdaten sowie in einzelnen Fällen auch Gesundheitsdaten betroffen sein. Es sind keine Kontodaten abgeflossen.

    Die Betroffenen wurden von der OSK schriftlich informiert

    Die Oberschwabenklinik hat alle betroffenen Personen individuell und schriftlich informiert. Wer kein Schreiben der Oberschwabenklinik erhalten hat, ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht von dem Datenabfluss betroffen.

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    „Wir bedauern den Vorfall bei unserem ehemaligen Dienstleister und die dadurch entstandene Verunsicherung sehr“, sagt Geschäftsführer Franz Huber. „Für uns ist entscheidend, die betroffenen Patientinnen und Patienten transparent über ihre persönliche Betroffenheit zu informieren und den Vorfall umfassend aufzuarbeiten.“

    Die IT-Systeme der Oberschwabenklinik waren von dem Cyberangriff zu keinem Zeitpunkt betroffen. Auch die Patientenversorgung war nicht beeinträchtigt. 

    Die OSK hat die Zusammenarbeit mit Unimed unabhängig von diesem Vorfall bereits Ende 2025 beendet. Die Daten, die bei dem Cyberangriff entwendet wurden, stammen jedoch aus früheren Jahren.

    Von dem Cyberangriff auf Unimed waren zahlreiche Kliniken deutschlandweit betroffen. Der Oberschwabenklinik liegen bisher keine Hinweise darauf vor, dass entwendete Daten bisher veröffentlicht oder für betrügerische oder andere missbräuchliche Zwecke eingesetzt wurden.

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    Christian Metz, OSK
    veröffentlicht am
    14.08.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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