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    Regionalverband stellt Bürgerräte für das Projekt „Zukunft Flächennutzung Bodensee-Oberschwaben 2045“ zusammen

    Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Sicht auf die Region ein

    Foto: A. Mende
    Lkr. Bodensee
    veröffentlicht am: 16.10.2026
    Autor: Regionalverband Bodesee-Oberschwaben (Daniela Briegel)
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Region – Wohn- und Gewerbegebiete wachsen, Flächen werden für Energieanlagen benötigt, landwirtschaftliche Betriebe stehen unter Druck und gleichzeitig sollen Natur- und Erholungsräume erhalten bleiben: Die Ansprüche an die Fläche in der Region Bodensee-Oberschwaben sind vielfältig. Doch wie nehmen die Menschen ihre Region wahr? Welche Veränderungen in Landschaft, Dörfern und Städten beobachten sie in ihrem Lebensumfeld? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, stellt der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben im Rahmen des Projekts RegioStrat (Strategische Regionalentwicklung) derzeit drei zufallsausgewählte Bürgerräte zusammen.


    Mit dem Projekt RegioStrat möchte der Regionalverband gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Fachleuten und weiteren Akteuren Wege aufzeigen, wie die vielfältigen Ansprüche an die begrenzte Fläche in der Region künftig möglichst gut miteinander vereinbart werden können. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt: Was zeichnet Bodensee-Oberschwaben heute aus? Welche Entwicklungen prägen die Region? Wo sehen die Menschen Chancen und Herausforderungen?

    Die Teilnehmenden der drei Bürgerräte – je einer für die Landkreise Sigmaringen, Ravensburg und den Bodenseekreis – wurden zuvor über ein mehrstufiges Zufallsverfahren aus den Einwohnermelderegistern ausgewählt und angeschrieben. Ziel ist eine möglichst vielfältige Zusammensetzung hinsichtlich Alter, Geschlecht, Wohnort und beruflichem Hintergrund, damit unterschiedliche Perspektiven aus der Region vertreten sind. Jeder Bürgerrat umfasst 15 Bürgerinnen und Bürger.

    „Karten, Statistiken und Fachanalysen können vieles zeigen. Sie können aber nicht erzählen, wie Menschen ihre Region erleben. Genau deshalb sind die Bürgerräte für uns so wertvoll. Sie bringen die Erfahrungen und Beobachtungen der Menschen vor Ort in das Projekt ein und erweitern unseren Blick auf die Region“, sagt Wolfgang Heine, Verbandsdirektor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben.

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    Die Erkenntnisse aus den Bürgerräten fließen in die weiteren Arbeiten des Projekts „Zukunft Flächennutzung Bodensee-Oberschwaben 2045“ ein und bilden eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte. Im weiteren Projektverlauf soll ein gemeinsames Zukunftsbild für Bodensee-Oberschwaben entwickelt werden: Wie könnte eine lebenswerte Region im Jahr 2045 aussehen und was ist notwendig, um dieses Ziel zu erreichen? Daraus sollen konkrete Projekte und Maßnahmen entstehen, die dazu beitragen, die vielfältigen Anforderungen an die Flächennutzung in der Region zukunftsfähig zu gestalten.

    Das Projekt wird aus dem Förderprogramm „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Der Regionalverband führt das Projekt gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund durch. Die Prozessbegleitung und Moderation im Projekt übernimmt Barbara Malburg-Graf (Plan_N – Prozessbegleitung in Planung und nachhaltiger Raumentwicklung).

    Der Regionalverband informiert über den weiteren Projektverlauf auf der Website: https://www.rvbo.de/Projekte/regiostrat

    Schwabische Alb-Lkr.SIG – Quelle A. Mende
    Oberschwaben – Lkr. RV – Quelle A. Mende
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    Regionalverband Bodesee-Oberschwaben (Daniela Briegel)
    veröffentlicht am
    16.10.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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