Bestens qualifizierte Verstärkung für die OP- und Anästhesieteams der Region


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Weingarten – Die Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwaben hat ihren Examensjahrgang 2026 der Berufsfachschulen für Operationstechnische Assistenz (OTA) und Anästhesietechnische Assistenz (ATA) verabschiedet. 15 Absolventinnen und Absolventen bestanden die Prüfung zur OTA, weitere 13 schlossen ihre Ausbildung zur ATA erfolgreich ab.
Akademieleiter Konstantin Reichl, zugleich Schulleiter der Berufsfachschule ATA, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss. Er erinnerte daran, dass das Examen zwar einen wichtigen Meilenstein markiere, das Lernen in den Gesundheitsberufen jedoch nie ende. „Die wichtigste Kompetenz, die Sie heute mitnehmen, ist deshalb nicht das Wissen von heute, sondern die Bereitschaft, auch morgen noch dazuzulernen.“
Wie sehr sich die Absolventinnen und Absolventen in den vergangenen drei Jahren entwickelt haben, brachte ATA-Kurssprecherin Hannah Randerath auf den Punkt: „Aus Anfängern sind Leute geworden, die einen Narkosearbeitsplatz im Schlaf aufbauen können.“ OTA-Kurssprecher David Rölle erinnerte daran, worauf es im späteren Berufsalltag ankommt: „Es geht nicht nur um Instrumente, sterile Arbeitsweisen oder perfekte Abläufe. Es geht darum, als Team dafür zu sorgen, dass jeder Patient die bestmögliche Versorgung bekommt.“
Mit ihrem erfolgreichen Abschluss verstärken die neuen OTA und ATA künftig die OP- und Anästhesieteams der Kliniken. Sie übernehmen zentrale Aufgaben rund um operative Eingriffe: Operationstechnische Assistentinnen und Assistenten bereiten Eingriffe vor, instrumentieren während der Operation und sorgen gemeinsam mit den OP-Teams für einen reibungslosen Ablauf. Anästhesietechnische Assistentinnen und Assistenten begleiten Patientinnen und Patienten vor, während und nach einer Narkose. Sie bereiten Narkosen und Medikamente vor, überwachen die Patientinnen und Patienten während des Eingriffs und betreuen sie anschließend im Aufwachraum weiter.
Die dreijährige staatlich geregelte OTA- und ATA-Ausbildung verbindet theoretischen Unterricht an der Gesundheitsakademie mit praktischen Einsätzen in den kooperierenden Kliniken. Dazu gehören die Asklepios Klinik Lindau, das Helios Spital Überlingen, die Kliniken Ostalb, das Klinikum Heidenheim, der Medizin Campus Bodensee, die Oberschwabenklinik, die RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH, die Sana Kliniken Landkreis Biberach sowie die SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen.
Sandra Gädtke und Margarita Frikel, die stellvertretenden Schulleiterinnen der Berufsfachschulen OTA und ATA, führten gemeinsam durch die Examensfeier. Mit persönlichen Erinnerungen, einem selbst produzierten Film und einem Rückblick des Lehrpersonals ließen sie die vergangenen drei Ausbildungsjahre noch einmal Revue passieren. Gädtke hob dabei die Vielfalt des Jahrgangs hervor: „Vielfalt trennt nicht. Vielfalt bereichert.“ Unterschiedliche Erfahrungen und Lebenswege seien gerade in Berufen, die von Teamarbeit, gegenseitigem Vertrauen und Verantwortung lebten, eine besondere Stärke.
Auch die Vertreterinnen und Vertreter der kooperierenden Ausbildungsträger richteten persönliche Grußworte an ihre Absolventinnen und Absolventen und gratulierten zugleich dem gesamten Examensjahrgang. Sie wünschten den neuen Fachkräften einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.
Für ihre herausragenden Prüfungsleistungen zeichnete die Gesundheitsakademie vier Absolventinnen besonders aus:
· Veronika Gjonaj (OTA, AMEOS Seeklinikum Friedrichshafen, ehem. Medizin Campus Bodensee)
· Marie Kramer (ATA, SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen)
· Ana Bytici (ATA, RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH)
· Frida Rauter (ATA, AMEOS Seeklinikum Friedrichshafen, ehem. Medizin Campus Bodensee)





























