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Europäische Impfwoche 2026

Amt für Gesundheit und stationäres Wohnen ruft zur Überprüfung des Impfschutzes auf

veröffentlicht am: 19.04.2026
Autor: Julia Moosherr, Landratsamt Ravensburg
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Kreis Ravensburg – Vom 19. bis 25. April findet die diesjährige Europäische Impfwoche statt. Die Europäische Impfwoche ist eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufene Initiative, die auf die Bedeutung von Impfmaßnahmen für die Prävention von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben aufmerksam macht. Das diesjährige Motto lautet dabei „Impfstoffe wirken für jede Generation“. Das Amt für Gesundheit und stationäres Wohnen des Landratsamts Ravensburg schließt sich dieser wichtigen Initiative an und ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihren Impfstatus zu überprüfen und bei Bedarf aufzufrischen.

Frau Dr. Segelbacher, Leiterin des Amts für Gesundheit und stationäres Wohnen, betont: „Impfungen gehören zu den wirksamsten Präventionsmaßnahmen in der Medizin. Sie schützen nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Gemeinschaft vor gefährlichen Infektionskrankheiten.“ Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, den gelben Impfpass regelmäßig in der Hausarzt- oder Kinderarztpraxis kontrollieren zu lassen, um mögliche Impflücken aufzudecken und zu schließen. Ergänzend zur ärztlichen Impfberatung bietet das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg einen kostenfreien Online-Impfcheck für Jugendliche zwischen 9 und 18 Jahren an. Für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit Impfchecks für spezifische Impfungen an. 

Aufmerksamkeit sollte bei der Überprüfung des Impfstatus auch auf neue Impfempfehlungen der STIKO z.B. zur Prophylaxe gegen das Respiratorische Synzytial Virus (RSV) für unter Einjährige, sowie auf regionale Infektionskrankheiten gerichtet werden. So gilt beispielsweise ganz Baden-Württemberg als FSME-Hochrisikogebiet. FSME ist eine hauptsächlich durch Zecken übertragene Viruserkrankung, welche zu Entzündungen des Gehirns, der Hirnhäute und des Rückenmarks führen kann. Bürgerinnen und Bürger, die in Baden-Württemberg leben, empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI) eine Impfung zum Schutz vor FSME.

Weitere Informationen rund um das Thema Impfen sind zu finden unterhttps://www.infektionsschutz.de/impfchecks/ sowie auf der Seite des Robert Koch Instituts (RKI).

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Julia Moosherr, Landratsamt Ravensburg
veröffentlicht am
19.04.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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