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Leutkirch – Eine Kerze, Begegnungen und Gesprächen über das Leben, die Trauer und das Vermissen: Zum Welthospiztag haben die Ambulante Ökumenische Hospizgruppe und das Hospiz Ursula wieder das Hospizlicht zu den Menschen gebracht. Und am Abend des 10. Oktober leuchteten viele kleine Lichter für die Menschen, die uns fehlen.
Das Hospizlicht gehört inzwischen fest zum Welthospiztag. Auch in diesem Jahr waren die Ambulante Ökumenische Hospizgruppe und das stationäre Hospiz Ursula gemeinsam unterwegs. Sie standen zweimal auf dem Markt: einmal auf dem Wochenmarkt und einmal auf dem Bauernmarkt. Gegen eine Spende gaben sie Kerzen an die Menschen weiter und kamen dabei mit ihnen ins Gespräch.
Der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband hat den Welthospiztag 2026 unter das Motto „So bunt wie das Leben. Hospiz.“ gestellt. Dahinter steht die Überzeugung, dass Sterben zum Leben gehört. Hospizarbeit ist so vielfältig und bunt wie die Menschen, die begleitet werden, und wie die Menschen, die sie ehren- und hauptamtlich begleiten.
Auch wenn das Wetter in diesem Jahr manche zu Hause bleiben ließ, sind viele bunte Gespräche entstanden. Sie drehten sich um das Leben und das Wetter, aber auch um Trauer und um das Vermissen eines lieben Menschen. Diese Begegnungen zeigen, wie gut es tut, Sterben, Tod und Trauer mitten im Alltag einen Platz zu geben, ganz selbstverständlich zwischen Gemüsestand und Blumenkorb.
Am Abend des Welthospiztages war es dann so weit: Überall wurden die Hospizlichter angezündet. Viele kleine Flammen, die gemeinsam ein großes Zeichen setzen. Sie stehen für Verbundenheit mit den Menschen, die gerade ihren letzten Weg gehen, und mit allen, die sie dabei begleiten. Und sie stehen für die Liebe zu denen, die nicht mehr da sind.

































