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    Am Freitag, 6. November

    Fotograf und Abenteurer zeigt „Neuseeland“

    Foto: vhs Leutkirch
    Heiko Beyer.
    veröffentlicht am: 21.10.2026
    Autor: Matthias Hufschmid, Volkshochschule Leutkirch e. V.
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Leutkirch – Auf Einladung des Fotoclubs Leutkirch Kißlegg und der Volkshochschule kommt der Fotograf Heiko Beyer erneut nach Leutkirch. Bereits 2013 faszinierte er das Publikum mit seinem Irland-Vortrag. Nun gastiert Beyer am Freitag, 6. November, mit seiner Multivision „Neuseeland – Ein halbes Jahr durchs Land der Kiwis“. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Festhalle Leutkirch am Konrad-Adenauer-Platz. Karten (16 bis 18 Euro) gibt es im Vorverkauf in der Touristinfo Leutkirch und an der Abendkasse (ab 18.30 Uhr). Für Bewirtung ist gesorgt.

    Lange Reisen faszinierten den promovierten Softwareingenieur schon während seiner Studienzeit. Aus der Leidenschaft für entlegene Länder wurde schließlich Beruf. Mit seinem Kollegen Markus Friedrich gründete er das Unternehmen „Vision 21“, eine Agentur für aufwändige Multivisionsshows, Fotografie und Live-Reportagen mit Schwerpunkt auf Lateinamerika. Seit 1997 ist Dr. Beyer Veranstalter der Vortragsreihe Blickpunkt Erde in Erlangen, Fürth und Nürnberg und organisiert seit 2005 das renommierte Fernweh-Festival in Erlangen, das zu den größten Outdoor-, Foto- und Reisefestivals Deutschlands gezählt wird.

    Sechs Monate nahm sich Heiko Beyer Zeit für Neuseeland, die zwei Inseln ganz im Süden unseres Globus, „dem schönsten Ende der Welt“, wie der Reisespezialist sagt. Der Flug dorthin ist lang, die Anreise weit, aber wenn die Füße das erste Mal neuseeländischen Boden betreten, dann beginnt sie, die Reise durch einzigartige Landschaften, quirlige Städte und verschlafene Dörfer. Schnell kam Beyer zu der Erkenntnis: In Neuseeland scheinen alle Alltagssorgen und Probleme in weiter Ferne.

    Wer hier unterwegs ist, spürt schnell das süchtig machende Gefühl der Freiheit. Der Fotograf ließ sich treiben durch die überwältigende Natur des Landes. Dabei gelang es ihm, die magischen Momente der eisigen Gletscher und rauchenden Vulkane in seinen Fotografien und Videosequenzen festzuhalten. Lange Wandertouren mit Rucksack und Zelt brachten ihn an Orte abseits der ausgetretenen Pfade, belohnten ihn mit einsamen Stränden, üppigen grünen Regenwäldern und dramatischen Küstenszenarien.

    Bewusst suchte Heiko Beyer aber auch immer wieder die Nähe der Menschen, der Kiwis, die in ihrer lockeren und unverfälschten Art jeden Reisenden ein freundliches „Kia ora“, ein „Herzliches Willkommen“ entgegen zu rufen scheinen. Dieser Gruß stammt von den Maori, den Ureinwohnern des Landes, zu denen er den Kontakt suchte. Er war Gast in ihren Siedlungen, ging mit ihnen fischen und erlebte ihre alten Traditionen.

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    Beyer war stets mittendrin, war Zeuge des traditionellen Schafabtriebs, staunte über einen Verein an lustigen sargbauenden Senioren, und dokumentiere, wie eine Gruppe von Naturschützern in aufwändigen Aktionen versuchte, den kleinen und flugunfähigen Nationalvogel des Landes, den Kiwi, vor dem Aussterben zu bewahren.

    Als Reisender in Neuseeland wird man schnell demütig in dieser überwältigenden Natur, die sich der Fotograf mit langen Trekkingtouren durch Berge, Wind, Sonne und Wasser erschloss. Der wohl spannendste Weitwanderweg des Landes, der Milford Track tief im Süden, führte ihn schließlich bis hinunter an den Milford Sound, dem wohl magischsten Ort des Landes.

    Heiko Beyers Multivision ist eine überzeugende Liebeserklärung an Neuseeland, die er mit brillanter Fotografie, Videosequenzen, Zeitrafferaufnahmen, Drohnenflügen und packendem Live-Kommentar aufwändig und gekonnt in Szene setzt.

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    Matthias Hufschmid, Volkshochschule Leutkirch e. V.
    veröffentlicht am
    21.10.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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