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    DAV würdigt den alpinen Wegebau der Leutkircher

    Mit Stefan Wagegg am „schönsten Arbeitsplatz der Welt“

    Foto: Stefan Wagegg
    Ankunft Mitte Mai am Technikraum der Leutkircher Hütte: Nach Mai sah das nicht aus.
    veröffentlicht am: 29.05.2026
    Autor: Ulli Stark
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Leutkirch / Kißlegg – Bergwandern erfreut sich im Westallgäu großer Beliebtheit. Mit wieviel Engagement die Wege erhalten werden, ist weniger bekannt. Eine aktuelle Reportage in „Panorama“, der Mitgliederzeitschrift des Deutschen Alpenvereins (DAV), ist den ehrenamtlichen Helfern gewidmet. Im Zentrum steht Stefan Wagegg, im Vorstand der DAV-Sektion Leutkirch für Hütten und Wege und damit die Einsätze am „schönsten Arbeitsplatz der Welt“ verantwortlich.

    Viel begangen: Übergang von der Leutkircher Hütte zum Kaiserjochhaus. Foto: Ulli Stark

    Beeindruckende Zahlen hat die Autorin, Clara Willmann, zusammengetragen: von insgesamt 446 Arbeitsgebieten im Alpenraum betreuen die DAV-Sektionen 189 mit einem rund 30.000 km langen Wegenetz. Über 50.000 Stunden werden dafür pro Jahr unbezahlt geleistet. Bei komplexeren Aufgaben mit Profis investiert allein der DAV über eine Million Euro. Dazu kommen Fördergelder von Bundesländern und lokalen Touristenvereinen.

    Stefan Wagegg war auch 2026 schon mit den Hüttenwarten Arno Widler und René Lamprecht im teils tiefen Schnee auf 2300 m Höhe unterwegs. Um in der Leutkircher Hütte und dem Kaiserjochhaus die Saison vorzubereiten, bedurfte es obendrein der Hilfe lokaler Handwerker aus dem Arlberggebiet. Die inzwischen rund vierzig „Wegepaten“ können erst nach der Schneeschmelze ausschwärmen, um im rund sechzig Kilometer langen Netz Schäden zu erkunden und zu reparieren.

    Helfer gesucht

    Für zwei große Projekte mit einer Wegebaufirma sucht Stefan Wagegg weitere, „bergerfahrene“ Helfer. Wer sich am „schönsten Arbeitsplatz der Welt“ engagieren möchte, wendet sich bitte an info@alpenverein-leutkirch.de.

    Sicherung am Malatschkopf. Foto: Uli Stark

    Kaiserjochhaus noch in Winterruhe. Foto: Tina Falke-Maucher

    Beim Abstieg durch teils knietiefen Schnee. Foto: Stefan Wagegg

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    Ulli Stark
    veröffentlicht am
    29.05.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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