Erfolgreiche Sanierung des Landjugendheims Immenried feierlich abgeschlossen


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Immenried – Mit einer kleinen Feierstunde und einem Tag der offenen Tür wurde die abgeschlossene Sanierung des Landjugendheims Immenried offiziell eingeweiht. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, das umfassend modernisierte Gebäude zu besichtigen und auf den erfolgreichen Abschluss des Projekts anzustoßen.
Die Planungen für die Sanierung reichen weit mehr als zehn Jahre zurück. Bereits 2018 hatte sich der Gemeinderat bei einer Besichtigung vor Ort ein Bild vom Zustand des Gebäudes gemacht. In der Folge wurden erste Kosten ermittelt und Haushaltsmittel bereitgestellt. Aufgrund verschiedener Herausforderungen konnte die Umsetzung jedoch zunächst nicht erfolgen.
Im Jahr 2023 gelang schließlich der Neustart des Projekts. Nachdem sich die Ortschaft bereit erklärte, die Organisation und Koordination vor Ort zu übernehmen, beschloss der Gemeinderat die Wiederaufnahme der Maßnahme in den Haushalt. In den folgenden Monaten wurden die Planungen konkretisiert, Fördermöglichkeiten geprüft und die erforderlichen Vergaben vorbereitet.
Eine zusätzliche Herausforderung ergab sich Ende 2023, als geprüft wurde, ob das ehemalige Spritzenhaus unter Denkmalschutz gestellt werden sollte. Nach intensiver Abstimmung mit den zuständigen Behörden konnte das Verfahren jedoch nach wenigen Monaten abgeschlossen werden, sodass die Sanierungsarbeiten wie geplant fortgesetzt werden konnten.
Im Sommer 2024 begannen die Bauarbeiten. Dabei zeigte sich schnell, dass die Sanierung dringend notwendig war. Zahlreiche tragende Holzkonstruktionen mussten verstärkt oder vollständig ersetzt werden. Aus der ursprünglich geplanten Teilsanierung entwickelte sich eine umfassende Erneuerung des gesamten Gebäudes.
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehörten die energetische Sanierung der Außenwände, der Einbau neuer Fenster und einer neuen Eingangstür, die Erneuerung des Daches einschließlich Neueindeckung sowie die Sanierung des Glockenturms, der aufgrund erheblicher Schäden komplett neu aufgebaut werden musste. Auch im Innenbereich wurden umfangreiche Arbeiten durchgeführt. Der Sanitärbereich wurde vollständig erneuert, die Elektroinstallation auf den neuesten Stand gebracht und eine moderne Lüftungsanlage eingebaut. Darüber hinaus wurde eine Photovoltaikanlage installiert.
Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen des Projekts leisteten die Mitglieder der Landjugend Immenried sowie des Fördervereins durch zahlreiche Stunden ehrenamtlicher Eigenleistung. Insgesamt wurden rund 1.050 Arbeitsstunden in Eigenleistung erbracht. So wurde unter anderem die Außenfassade in Eigenregie zurückgebaut. Auch bei vielen weiteren Arbeiten unterstützten die freiwilligen Helferinnen und Helfer tatkräftig. Ohne dieses außergewöhnliche Engagement wäre die Sanierung in diesem Umfang nicht möglich gewesen.
Besonderer Dank galt den Verantwortlichen der Landjugend. Während der Projektvorbereitung begleitete der damalige Vorsitzende Yannik Gieler die ersten Schritte der Sanierung. Während der Bauphase übernahm Annika Schwarz den Vorsitz und koordinierte mit großem Engagement die Zusammenarbeit zwischen Landjugend, Handwerksbetrieben und Projektverantwortlichen.
Ein weiterer Dank wurde den beteiligten Handwerksbetrieben, den Mitgliedern des Gemeinderats und Ortschaftsrats, Bürgermeister, Verwaltung und Kämmerer ausgesprochen. Hervorgehoben wurde außerdem die Aufarbeitung der „alten“ Holztheke durch Florian Winter und seine Helfer.
Auch wenn noch kleinere Restarbeiten ausstehen kann bereits heute eine äußerst positive Bilanz gezogen werden. Mit der Sanierung wurde nicht nur ein Gebäude erhalten, sondern ein wichtiger Treffpunkt für die Jugend und das gesellschaftliche Leben in Immenried langfristig gesichert.
Die gelungene Maßnahme zeigt eindrucksvoll, was durch das Zusammenspiel von Ehrenamt, Politik, Verwaltung und Handwerk erreicht werden kann.













































