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    Landtagswahl in Kißlegg

    CDU mit 39,2 % klar vor den Grünen (24,8 %)

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    Foto: H
    Raimund Haser hat im Wahlkreis Wangen-Illertal klar gesiegt und das Direktmandat für den Landtag errungen. Besonders stark war sein Abschneiden in seinem Wohnort Immenried (53,4 Prozent). Starke Ergebnisse hatte Haser auch in Bad Wurzach (49,6 Prozent) und Aichstetten (48,9 Prozent). Hier seine weiteren Erststimmenergebnisse im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung: Kißlegg gesamt: 48,6 %; Leutkirch: 46,4 %; Aitrach: 45,3 %; Bad Waldsee: 43,3 %; Isny: 38,8 %; Aulendorf: 35,1 %. Im Wahlkreis Wangen-Illertal insgesamt erreichte er 43,7 Prozent. Er erzielte damit das drittbeste Ergebnis aller 56 direkt gewählten CDU-Landtagsabgeordneten – nach Manuel Hagel (47,1 Prozent; Wahlkreis Ehingen) und Thomas Dörflinger (46,4 Prozent; Wahlkreis Biberach). Unser Archivbild – Haser als Redner im Landtag – stammt von 2022. Es war uns seinerzeit vom Büro Haser zur Verfügung gestellt worden.
    veröffentlicht am: 10.03.2026
    Autor: dbsz
    Lesedauer: ca. 3 Minuten

    Kißlegg (rei) – Anders als im Land, verwies die CDU um Raimund Haser in der Gemeinde Kißlegg die Grünen klar in die Schranken; die Christdemokraten holten in Kißlegg (gesamt) 39,2 Prozent und lagen damit deutlich vor den Grünen (24,8 Prozent).

    Bei den Erststimmen konnte Raimund Haser mit 48,6 Prozent seinen persönlichen Stimmenanteil im Vergleich zu 2021 um sage und schreibe 12 Prozentpunkte steigern. In seinem Heimatwahlbezirk Immenried toppte der 50-jährige Politiker sogar die 50-Prozent-Marke. Die Differenz zwischen Erststimmenanteil der CDU und Zweitstimmenanteil der CDU darf Raimund Haser als persönlichen Erfolg verbuchen.

    Hier das Ergebnis der Landtagswahl in Kißlegg (Zweitstimmen  = Parteienwahl; in Klammern der Unterschied zu 2021):
    CDU: 39,2 Prozent (+ 2,6)
    Grüne: 24,8 Prozent (- 5,3)
    AfD: 16,6 Prozent (+ 9,2)
    SPD: 4,2 Prozent (- 2,1)
    FDP: 3,8 Prozent (- 3,1)
    Linke: 3,6 Prozent (+ 1,4)
    BSW: 1,3 Prozent (2021 nicht angetreten)

    Nachstehend das Ergebnis bei den Erststimmen (Personenwahl):

    Raimund Haser, CDU: 48,6 Prozent
    Petra Krebs, Grüne: 21,4 Prozent
    Carmen Haug, AfD: 16,3 Prozent
    Rosa Hübner, SPD: 5,1 Prozent
    Daniel Derscheid, FDP: 4,1 Prozent
    Sophie Heiß, Linke: 4,5 Prozent

    Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren hatte es ein anderes Wahlrecht gegeben: Jeder Wähler hatte nur 1 Stimme. Damals hatte Raimund Haser in Kißlegg 36,6 Prozent geholt; auf seine stärkste Kontrahentin Petra Krebs waren 2021 in Kißlegg 30,1 Prozent der Stimmen entfallen. Haser konnte mit den aktuellen 48,6 Prozent seinen persönlichen Stimmenanteil um satte 12 Prozentpunkte steigern – und das bei gestiegener Wahlbeteiligung.

    Besonders auffällig: das Ergebnis von Raimund Haser in seinem Wohnort Immenried. Dort holte er bei den Erststimmen 53,4 Prozent: Seine Partei, die CDU, gewann in Immenried nur 37,0 Prozent der Zweitstimmen und schnitt damit sogar Kißlegg-weit unterdurchschnittlich ab (in der Gesamtgemeinde votierten 39,2 Prozent für die CDU).

    Waltershofen stand Immenried bei der Haser-Erststimmen kaum nach: Hier entfielen auf den CDU-Politiker 52,0 Prozent.

    Nebenbei: Den höchsten Erststimmenwert im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung hatte Raimund Haser in Beuren: Dort votierten sage und schreibe 59,7 Prozent für den aus Leutkirch stammenden Politiker.

    Das Immenrieder Landtagswahlergebnis. Auffällig ist die Stärke der AfD, die bei den Zweitstimmen in Immenried 27,2 Prozent holte (zum Vergleich: Kißlegg gesamt: 16,6; Waltershofen; 17,7 Prozent; landesweit: 18,8 Prozent). Grafik der Webseite der Gemeinde Kißlegg entnommen.

    Das Landtagswahlergebnis in der Gesamtgemeinde Kißlegg. Grafik der Webseite der Gemeinde Kißlegg entnommen.

    Das Waltershofer Landtagswahlergebnis. Grafik der Webseite der Gemeinde Kißlegg entnommen.

    Raimund Haser (CDU) gewann das Direktmandat im Wahlkreis Wangen-Illertal (WK 68) klar mit 43,7 Prozent vor Petra Krebs (Die Grünen) mit 22,3 Prozent und Carmen Haug (AfD) mit 20,0 Prozent; er holte somit das Mandat von Petra Krebs (Die Grünen) zurück, die vor fünf Jahren gesiegt hatte (Haser war damals als stimmenstarker Verlierer über die Zweitauszählung in den Landtag eingerückt). Vor zehn Jahren war das Duell Haser – Krebs zugunsten des CDU-Politikers ausgegangen. Damals zog Petra Krebs über die Zweitauszählung in den Landtag ein. Diesmal war sie über die Landesliste abgesichert (was bei Haser faktisch nicht der Fall war). – Carmen Haug von der AfD zog ebenfalls über die Landesliste in den Landtag ein; sie war auf der Liste ihrer Partei auf Platz 8 platziert gewesen, was schon vor der Wahl als sicheres Ticket für Stuttgart galt (die AfD holte insgesamt 35 Mandate, davon 34 Listenmandate).

    Die Wahlbeteiligung in Kißlegg lag mit 72,4 Prozent über dem Landesdurchschnitt (69,6 Prozent).

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    dbsz
    veröffentlicht am
    10.03.2026
    Lesedauer: ca. 3 Minuten
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