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Isny – 25 Hektar Grünfläche. So groß wie 18 Fußballfelder. Derart viel Platz mit Bäumen, Blumen, Büschen, Rasen und Wiesen breitet sich in Innenstadt aus. „Wir haben in Isny noch ein Alleinstellungsmerkmal – das ,grüne Oval‘“. So beschrieb’s Heidi Dörnfeld am Montagabend (12.10.) im Technischen Ausschuss des Gemeinderats. Zusammen mit ihrer Kollegin Alexandra Haug arbeitet sie für „Grün- und Landschaftsplanung“ beim Stadtbauamt.
Ein hundertjähriger Baum versorgt etwa 70 Leute mit Sauerstoff. Folge. „Wir haben die bessere Luft“ in Isny. So Heidi Dörnfeld im Ausschuss. Umso schöner findet es die Grün-Fachfrau, dass in der Allgäustadt „eigentlich alle Grünflächen öffentlich zugänglich“ seien. Auf insgesamt 113 Einzelparzellen. Allein in städtischem Besitz befinden sich demnach 5500 Bäume. Darunter auffällig viele ziemlich altbewährte. Alexandra Haug: „Die werden alle kontrolliert.“ So dienen sie einerseits als Sturmbremsen, lassen aber andererseits in ihrem Schatten frisch kühle Luft ins Innenstadt-Oval: „Frischluftschneisen“. Zusätzlich kühle im Sommer die Luft aus der Adelegg, ergänzte Stadtrat Eberhard Bolender (SPD).
Eine „gesunde Durchmischung“ der Gewächse zwischen alt und neu, groß und klein lasse Isnys Innenstadt vergleichsweise „hitzeresistent“ erscheinen. Das Ganze verstärkt durch kühlendes Wasser. Nämlich 80 Kilometer Bach- und Flussläufe plus 20 Seen. Alexandra Haug: „Wasser spielt in Isny eine große Rolle.“
Ergänzend dazu freute sich Ricarda Mayer (Freie Wähler) über die vielen Blumen auf Markung der ehemalig freien Reichsstadt. Markus Güttinger (CDU): „Ich möchte einfach nur loben.“ Heidi Dörnfeld fasste zusammen: „Es ist schon sehr viel Grün.
Julian Aicher
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