Literaturfrühschoppen zur Eröffnung der Isnyer Literaturtage


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Isny – Am Sonntag, 12. April um 10.30 Uhr, werden die Isnyer Literaturtage traditionell mit dem beliebten Literaturfrühschoppen im historischen Gasthof Adler in Großholzleute eröffnet. Dort stehen die Gewinnertexte des Isnyer Schreibwettbewerbs im Mittelpunkt.
Inspiriert vom diesjährigen Zitat „Ich sage ja, doch schüttle den Kopf“ von Lena Schätte präsentieren Schreibende aus der Region ihre Interpretationen – von lyrisch bis erzählerisch. In authentischer Atmosphäre, an einem Ort mit literarischer Geschichte, entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Texten und Publikum. Begleitet von einem kleinen Frühstück bietet die Veranstaltung einen genussvollen Einstieg in die Isnyer Literaturtage.
Ab dann verwandelt sich die Stadt Isny wieder in einen lebendigen Treffpunkt für Literaturbegeisterte. Nach fast durchgehend ausverkauften Lesungen im letzten Jahr, präsentiert der ehrenamtliche Arbeitskreis Literatur des Kulturforums Isny e. V. gemeinsam mit Kooperationspartnern auch dieses Jahr ein vielseitiges Programm mit Lesungen, innovativen Formaten und auch Veranstaltungen speziell für Kinder und Jugendliche.
Zu den Höhepunkten der Literaturtage zählen drei große Autorinnen- und Autorenlesungen: Bereits am Eröffnungsabend liest Lena Gorelik im Kurhaus am Park aus ihrem aktuellen Buch „Alle meine Mütter“. Sie ist sich sicher, „Mütter prägen uns, auch wenn wir es nicht wollen, sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein …“. Am 16. April folgt Dmitrij Kapitelman mit seinem vielbeachteten Roman „Russische Spezialitäten“. Zwischen Familiengeschichte, politischer Realität und der Frage nach Identität erzählt Kapitelman von einer Familie zwischen Kyjiw und Leipzig – und von den Zerreißproben, die der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bis in private Beziehungen hinein auslöst. Am 17. April liest schließlich Lena Schätte aus „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“. In eindringlicher Sprache schildert sie das Aufwachsen in einer von Alkohol geprägten Arbeiterfamilie – ein bewegender Roman über Herkunft, Abhängigkeit und familiären Zusammenhalt, der für den Deutschen Buchpreis 2025 nominiert war.
Im Rahmenprogramm zeigt die Kinoreihe „filmreif“ die Literaturverfilmung „Stiller“ nach Max Frisch. Dr. Till Bastian liest im Roten Salon aus seinem neuen Buch „An der äußersten Grenze – Eine Chronik des Sinnlosen und der Vergeblichkeit“. Mit den „Bookdates“ lädt die Stadtbücherei am 23. April – dem Welttag des Buches – zu einem neuen, interaktiven Format ein, bei dem Isnyerinnen und Isnyer ihre persönlichen Lieblingsbücher vorstellen. In einer Lesung mit Musik verbindet Peter Licht am 24. April scharf beobachtete Texte mit Songs voller Witz, Ernst und Poesie. Und auch für Kinder und Jugendliche öffnen sich vielfältige literarische Räume – vom Lagerfeuer mit Geschichten aus der Welt von Astrid Lindgren über einen Songwriting-Workshop bis hin zum Kindertheater „Earhart“.
Tickets
Alle Informationen zum Programm sowie Tickets gibt es bei der Isny Info im Hallgebäude, unter isny.reservix.de und unter www.isny.de/literaturtage. Die Isnyer Literaturtage werden gefördert von der Buchhandlung Mayer und der Kreissparkasse Ravensburg.






























